Tageszusammenfassung/19.11.

Aus Orga-Wiki zum Bildungsstreik 2009

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Plenum 12:00h

[Bearbeiten] Bericht von AS Sitzung gestern

Die Sitzung war studentischerseits gut besucht. Die Redeleitung beförderte allerdings die drei studentischen Anträge sofort an das Ende der Tagesordnung. Beratung zwischen offiziellen studentischen Vertreter_innen und stundentischen "Gästen" wurden abgemahnt, mit dem Argument, dass letztere kein Rederecht hätten. Als Ergebnis der Tagesordnungsführung konnten die studentischen Anträge nicht mehr behandelt werden, bevor die Redeleitung die Sitzung schloss.

[Bearbeiten] Bericht aus Kiel

In Kiel ist seit gestern die Uni besetzt. Die Demo fand einen Tag später als alle bundesweiten Demos statt. Die Kieler fänden es schön, wenn jemand aus Berlin hochfahren würde um ein bisschen Erfahrungsaustausch in den Bereichen Infrastrukturaufbau und Kommunikationsweisen zu betreiben.

[Bearbeiten] Störungsaktionen

Der Akademische Senat gestern hat gezeigt, dass wir in den Gremien strukturell nicht berücksichtigt werden. Unsere Anträge werden systematisch verschoben, teilweise innerhalb der Sitzungen, teilweise in andere Gremien, in denen sie versanden. Daher ist die Überlegung im Plenum, dass wir regelmäßig mit vielen Studenten an den Sitzungen teilnehmen und sie gezielt stören, bis unsere Punkte behandelt werden. Wenn unsere Themen nicht behandelt werden, dann verhindern wir auch, dass die Behandlung anderer Punkte stattfindet.

[Bearbeiten] Forderungsdiskussion

Die Forderungsdiskussion wird kurz gestartet, dann aber auf das Abendplenum verschoben.

[Bearbeiten] Plenumsvorbereitung

Für das Abendplenum sind aus Sicht des 12h Plenums folgende Punkte wichtig:

  • stärkere Moderation (widersprüchliches Bild)
  • Forderungen der Dozenten sind besonders interessant
  • Vernetzungstreffen mit Hamburg, Skype Konferenz anleiern

[Bearbeiten] Plenumssitzung 18Uhr

[Bearbeiten] Allgemein

Protokoll, Donnerstag 19.11


Themenabend mit (hoffentlich zahlreich erschienen) wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen, Dozent_innen & Professor_innen

Tops:

  1. Begrüßung
  2. Input: Forderungen/Konzept
  3. Diskussion mit Gästen
  4. Solidaritätserklärungen
  5. VoKü
  6. Neue Aktionen

Beginn: 18:15Uhr

[Bearbeiten] Begrüßung

– Vorstellung der Moderation – Rede-/ Diskussionskultur wird erläutert – Vorstellung des Ablaufs

[Bearbeiten] Umsetzung der Forderungen

Vorstellung des neuen Konzepts zur Umsetzung unserer Forderungen – Verständnisfragen werden geklärt – Einwurf, wurde das ganze denn überhaupt abgestimmt → Verfahrensantrag: wer ist dagegen, dass der Vortrag so angenommen wird → neuer Verfahrensantrag, die Diskussion über dieses Konzept wird hinten angestellt → breite Zustimmung durch das Publikum

→ Meldung: die Katholische Fachhochschule besetzt seit 2h einen Raum in ihrer Hochschule, damit sind es in Berlin nun 6 Hochschulen

[Bearbeiten] Diskussion mit unseren Gästen

Diskussion mit unseren Gästen

  • – Frage: Warum wird an unserer Uni der Lehre keine Priorität mehr eingeräumt. Lehre soll sich wieder lohnen!
Zustimmung durch das Publikum

– es wird die deutschlandweite Vernetzung bemängelt (in Bezug auf die Forderungen): Aufruf zu mehr nationaler Vernetzung – es gibt eine Vernetzung über die Web-Möglichkeiten à la Studi und Facebook, sowie nationale Webseiten, Email Verkehr und bundesweite Treffen – die Studierenden sollten sich nichts vor machen lassen, Wissenschaft ist Kritik; außerdem sind sie nur gemeinsam stark – Frage an die Gäste: Was ist für einen erfolgreichen Streik wichtig? Wie könnten die Studierenden effektiver werden – Anmerkung von John, wir sollten ins Ausland schauen, wenn wir erfolgreiche Streiks sehen wollten (bspw. Chile, Frankreich) – wir sollten den Streik auf andere Bevölkerungsgruppen versuchen auszuweiten – der Dennis findet komisch, dass wir aufgefordert werden unser Wissen selber anzueignen und dann die Dozentinnen auffordern sie mögen uns Tips geben – die Forderungen sind heterogen. – es gibt aber auch von Lehrendenseite die Aufforderung die Studienordnung zu überarbeiten – es gibt sehr wohl auch Unzufriedenheit unter den Lehrenden – es gibt auch Treffen/ Vernetzung der Lehrenden, mit dem Thema wie man die Studierenden unterstützen kann – neue Situationen erfordern neue Maßnahmen, alte Streikgeschichten bringen die Studierenden nicht weiter (soll heißen, wir sollen unsere eigenen Erfahrungen machen) – alternative Lehrveranstaltungen – Kernthema sollte die Bildungspolitik sein – im Fachbereich Erziehungswissenschaften (?) wird es in der Aktionswoche alternative Lehrveranstaltungen geben, eventuell keine Anwesenheitspflicht → Aufruf an alle Studierenden, die Profs des Fachbereichs anzusprechen, einige sind sehr offen für unsere Initiative – Die Fachbereiche sollten sich stärker für die Bildungsstreik-Initiative engagieren, einige sind bereits dabei – die Lehrenden sind also gar nicht unsere Feinde, sie reden sogar gerne mit uns und sie reden sogar untereinander wieder – es wird über die Gestaltung gesprochen, was sie uns anbieten können. Es gibt jedoch die Probleme, dass die Studierenden nicht aktiv genug sind, es gibt zu wenig Studierende, die sich engagieren wollen – Einladung zu einem Runden Tisch zwischen Lehrenden und Studierenden des Instituts der deutschen Philologie (?) → Aufruf zu konstruktiverem Dialog – Aufruf für den Bildungsstreik die Anwesenheitspflicht auszusetzen an einzelnen Instituten scheint die Anwesenheitspflicht bereits ausgesetzt – es wird versucht ein Betreuungsangebot für Kommilitonen mit Kindern einzurichten (also für die Kinder, nicht für die Studierenden) – eine Vernetzung zwischen Mitarbeiter wird an gestoßen – es sind nicht alle Lehrenden unsere Freunde – alternative Lehrveranstaltungen brauchen eine breite Zustimmung unter den Studierenden, daher sollten sich interessierte Studierende direkt an die Dozenten richten – Die Adventskalender sind der Arche versprochen – unser Kulturniveau wird positiv angesprochen – global denken, lokal handeln → anfangen mit Forderungen die kein Geld kosten und die Uni betreffen – konkret herausarbeiten, welche Übereinstimmungen es gibt zwischen Lehrenden und Studierenden – Punkt 4 als Kernforderung benennen: Demokratisierung der Hochschule (breite Zustimmung durch das Publikum) – nur wir, kein ihr – der komplizierte Aufbau, der strenge Studienalltag, nur 3Jahre Bachelor schreckt viele Studierenden ab sich, sich zu beteiligen – es gibt keine Orientierungszeit mehr – Einwurf Infos zu Hannover: gewaltätige Übergriffe in Hannover bei der Besetzung, eigentlich ging es dem Redner jedoch um Depression im Studienalltag – AG-Mobilisierung: woran hapert es denn? – es gibt viele Ideen, Fachschaften werden auch angeschrieben – selbst aktiv werden ist besonders wichtig – öffentliche Wahrnehmung: jeder kämpft für sich, schwammige Forderungen, schwarzgekleidete Autonome – und alle die hier sind, sollten es nun besser wissen und das Wissen heraus tragen – Vorschlag die Initiative dezentraler zu organisieren, d.h. in den Instituten deswegen das Kleingruppenkonzept (Top 2) – die Fachschaftsinitiativen sollten bessere Information Betreff der Hochschulgremien für Erstsemester anbieten – FSI ist kein Repräsentationsorgan aller Studierenden des Fachbereichs – Forderungen sollen nochmal überarbeitet werden, Prioritäten Demokratisierung der Hochschule, Anwesenheitspflicht

→ Redeliste wird jetzt geschlossen, wenn nicht noch wer etwas zu sagen hat, bitte melden

– Einladung eines Runden Tisches hier im HS1A zwischen den Lehrenden und den Studierenden Prorede eines Dozierenden zu dem Runden Tisch – der Dialog zwischen den Lehrenden und den Studierenden soll nicht mit dem Ende dieses Plenums enden, sondern muss weitergeführt werden – Prorede: Ring(bahn)vorlesungen, alternative Vorlesungen, - Seminarorte → so etwas muss von den Studierenden eingefordert werden – aktiver Einsatz der Studierenden in den Gremien wird gefordert

→ Aktion wird angekündigt: Radau gegen den Bildungsstau jeder der etwas zum Trommeln hat, soll morgen 14Uhr hier sein und Sonntag, damit Montag um 12:30h lärmend über den Campus gezogen wird mit dem Ziel der Mobilisierung/Aufmerksamkeit – sagt den Studis engagiert euch Organisation neuer Plattformen für Zusammenarbeit von Wimis und Studierenden – Dozierende sind kein homogener Block → Gegenhegemonie schaffen → Erfolg mach sexy – wir sollen mehr (öfter und andere) nerven – Stimmungsbild der Dozierenden, mehr E-Mails bezüglich des Bildungsstreiks:

– die Studierenden bitte um Hilfe: 
nennt uns eure E-Mail-Adressen

– philosophischer Text, welcher unmöglich war zusammenzufassen, aber auf große Zustimmung stoß → VoKü Punkt wird vorgezogen auf Tagesordnungspunkt 4

Abschluss des ersten Blocks. Alle Lehrenden (Wimis, Dozierende und Professor_innen) sind herzlich eingeladen uns hier jederzeit zu besuchen. In der Regel findet jeden Abend 18Uhr eine Plenumssitzung im HS 1A statt.


[Bearbeiten] VoKü

VoKü ruft auf, dass wir Leute brauchen, die mit schnibbeln, mit kochen und Essen besorgen. Außerdem wird darauf aufmerksam gemacht, dass nach dem Essen jeder sein Zeug wieder abwäscht. Des Weiteren wird darauf hingewiesen, dass die Vokü begrenzt ist, bitte nicht mit dem Kameradenbetrüger bedienen Vorstellung des Speiseplan durch den Chef de la Cuisine

Ein Hamburger Student ergreift das Wort, Thema Lenzen

Lenzen war heute in Hamburg ein Vorstellungsgespräch es wurde durch Studierende das Parlament gestürmt und Lenzen floh aufs Klo Not my President in Berlin not my President in Hamburg Aufruf zu Zusammenarbeit gegen Lenzen

→ Meldung, dass Bonn eventuell demnächst geräumt werden könnte → News: 250Leute im Hörsaal, daher wird sicherlich heute Abend nicht geräumt werden → Köln wird wahrscheinlich nicht geräumt werden → Kiel wünscht sich Unterstützung aus Berlin, wer möchte fahren? Fahrtkosten könnten übernommen werden

wer nach Kiel möchte, am Info-Point melden
Kiel wird auch nicht wieder geräumt (500 im Hörsaal)

→ es sind nun auch Schulen besetzt, wir sollten uns mit den Schülerinnen solidarisieren, Unterstützung bekunden Bildzeitung wie positionieren wir uns zur Bildzeitung Stimmungsbild: die Mehrheit möchte sich gegenüber der Bild nicht äußern das Problem wird in eine AG ausgelagert, die sich mit dem Problem nicht beschäftigt

→ morgen 22Uhr Spielt die Kleingeldprinzessin (gern Freunde mitbringen, also unsere Dozentinnen)

[Bearbeiten] weitere Aktionen

16Uhr an der HU, Treffen von einer Gruppierung der Bertelsmann-Stiftung, die AG-ziviler Ungehorsam wird präsent sein, bitte teilnehmen Bildungsgipfel 30.11.-06-12 christinawuestefeld@gmx.de Freitag und Sonntag wird getrommelt Freitag 11Uhr trifft sich die AG purer Aktionismus → die AG macht aber nur Scheiße und besetzt das Henry-Ford Bau, sprengten ein paar Vorlesungen, machten eine Sitzblockade vor dem Präsidium und so weiter

20:39 Plenum Ende

Arbeitsgruppen Berlin