Runder Tisch/Protokolle/18.12.2009
Aus Orga-Wiki zum Bildungsstreik 2009
Runder Tisch Freitag, 18.12.09, 16:10 Uhr
Moderation: Myoung-Le Seo, Prof. Hajo Funke
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Einleitung durch Frau Seo und Herrn Funke
- Begrüßung und Vorstellung des Moderatorenteams
[Bearbeiten] Planung der nächsten Sitzungen
[Bearbeiten] Moderatoren der zukünftigen Sitzungen
- Frau Prof. Dr. Fehr hat zugesagt die ersten Montage im Januar zu moderieren
- Herr Funke bietet sich an „im Zweifel“ die Freitagssitzungen zu moderieren
[Bearbeiten] Themen der nächsten Sitzungen
- Thematik der Transparenz und Demokratisierung im Januar
- am 04.Januar werden weiterhin Punkte aus der Studienordnung gesammelt, um diese antragsfähig zu machen
- es gibt eine kurze Formulierung über den Beschluss zur Anwesenheit, welcher auch genutzt werden kann
- die endgültige Beschlussfassung ist auf der Wiki-Seite zu finden
- Realisierung Website des Runden Tisches
[Bearbeiten] Tagesablauf
- Vorstellung des Tagesablaufs durch Prof. Funke
[Bearbeiten] Workload
[Bearbeiten] Präsentation von Frau Felicitas Thiel zum Thema Workload basierend auf Untersuchungen an der FU Berlin
[Bearbeiten] Meinungen zur Präsentation:
- soziale Herkunft der Studierenden ist wichtig
- wie viel kann man lernen, „damit auch was hängen bleibt“
- vergleichbare Kennwerte in den Studien sind nötig
- es fließt nicht mit ein(bei der Studienplanung), dass die Hälfte der Studierenden arbeiten muss
- Nachbearbeitungszeit sehr subjektiv
[Bearbeiten] Allgemeine Diskussion zum Thema
- vernünftiges Finanzierungssystem für Studierende, als Gegenpol zum Problem des großen Workload durch Arbeit, damit die Studierenden sich wirklich auf das Studium konzentrieren können
- Stipendien für die besten 10% des Studiums wären die falsche Zielgruppe
- Doppelbachelor Problematik → direkt als Folge durch Umstellung auf Ba/Ma
- Mehr Teilzeitangebote, auch für die vielen Studis mit Kindern
- Problematik der Doppel-/Kombibachelors: realistische Bewertung des Arbeitsaufwandes im Vergleich zu zwei „normalen“ Bas
- der Senat(Berlin) ist dabei auch auf Bundesebene an der Problematik Doppelbachelor / Teilzeitstudium zu arbeiten
[Bearbeiten] Präsentation durch Andreas Bodmeier – Thema Workload
- Komplette Powerpoint-Präsentation (PDF)
- Wortmeldungen:
- feilen am Status Quo → Art und Weise wie Wissen vermittelt und abgefragt wird
- Rechtsamt verbietet „ausprobieren“ von verschiedenen Prüfungsmöglichkeiten
- man kann die Frage der alternativen Prüfungsformen nicht besprechen ohne die vorhandenen Ressourcen zu betrachten
- Rahmenvorlagen sind gut, viele Module können mit Klausur oder mündlicher Prüfung abgelegt werden
- es muss Formen geben, um das Kompetenzziel zu überprüfen
- verschiedene Prüfungsformen → Gleichbehandlung, Gleichgewichtigkeit wahren
- SFAP – idealtypischer Student
- Flexibilisierung von Prüfungen
- Flexibilisierung der Lehrveranstaltung entsprechend der Prüfungsform
- Dauer bist die Prüfungsordnung geändert werden kann dauert zu lange
- mündliche Prüfung geht angeblich laut Rechtsamt nicht
- nicht alle Noten in die Endnote
- freie Wahl zwischen Haupt oder Nachprüfung
- das Korsett der Prüfungsregelungen ist zu starr
- mündliche Prüfung als rein personelles Problem
- Aufgaben kann man nicht mehr erfüllen, auf Grund der starren Strukturen
- Vielzahl der Prüfungen haben einige Professoren selbst eingeführt und beklagen sich nun darüber
- eine Woche im Semester keine Lehrveranstaltung, um nachzuarbeiten
- mehrere Module mit einer Prüfung
- für erfolgreichen Abschluss muss keine Prüfung abgelegt werden
[Bearbeiten] Orientierende Gesichtspunkte
[Bearbeiten] Präsentation durch Herrn Prof. Funke
[Bearbeiten] Anmerkungen/Wortmeldungen:
- gegen Verschulung für mehr Freiheiten
- für einen Leistungspunkt nicht starr 30h
- Modul „affines Studium“ bzw. „Studium generale“ → Module aus anderen FB frei wählen
- Überprüfung der Studienordnung, ob nicht FB-fremde Module integriert werden können
- Stichpunktliste für Januar aufstellen, im Januar ordnen und antragsfähig machen
[Bearbeiten] Diskussion
- KMK hat erkannt, dass wir etwas ändern müssen
- keine Riesenprüfung vor der man am Ende kollabiert → Staatsexamen
- je größer die Module desto stärker variiert der reale Workload dem angedachten
- affines Modul → was ist affin? Nähe zum eigenen Studium
- Gesetz, dass ein Teil des Studiums frei zu wählen (i.S.v Studium Generale) sein soll
- Bandbreite von Prüfungsformen wahren
- Plädoyer für weniger Starrheit → Lockerungsmöglichkeiten
- Y-Modell 8Semestriger Bachelor
- Unsinnigkeit der Überprüfung von Denkprozessen, deren Zusammenhang erst nach 2,3 oder 4 aufeinander aufbauenden Modulen verstanden werden kann
- nicht alles immer auf Module packen, die mindestens 6LP groß sind
- halbsemestriges dies und halbsemestriges das zusammenführen für die Prüfung unter dem Punkt der Flexibilisierung
[Bearbeiten] Schwerpunktdiskussion Prüfungsthematik:
- Anmeldung zum Modul sollte nicht gleich Anmeldung zur Modulprüfung sein
- Ausspruch gegen Maluspunkte, Zwangsberatung etc.
- Freiversuchsregelungen, zeitnahe Wiederholungsklausuren, mündliche Nachprüfungen
- Abmeldezeitraum der Prüfung verlängern
- Auswahl ob erster Termin oder zweiter Termin
- Prüfungen den individuellen Fähigkeiten anpassen → Klausur, Hausarbeit - Wahlmöglichkeiten
- welche der Modulabschlussnoten werden in der Endnote berücksichtigt
- Angebot von Hausarbeiten in jedem Fach, nicht nur Ba-Arbeit als einzige Hausarbeit
- Zulassung von Prüfungen unabhängig von der Abgabe von Hausaufgaben → freiwillige Abgabe
- ist es illegal Studienleistung als Prüfungsvoraussetzung zu nehmen?
- Prüfungsvorleistungen müssen erbracht werden
- Gesetzgebung stammt aus einer Zeit vor Ba/Ma
- den Studierenden muss zu Beginn des Semesters mitgeteilt werden, wie es das laufende Semester aussieht:
- Termin der Klausur/Nachklausur
[Bearbeiten] Fazit der heutigen Sitzung
- Flexibilisierung der Prüfungen
- Eckpunkte für die Struktur
[Bearbeiten] Flexibilisierung
- AS auffordern die Rahmenbedingungen zu nennen
- Gründung einer Quasi-Arbeitsgruppe zum Thema → per Mailingliste
- Gründung einer Gruppe, welche die Inhalte des Runden Tisches in antragfähige Form bringt, erstes Treffen nach der nächsten Sitzung des RT
- Aufforderung an den AS den RT zu würdigen, denn diese Plattform führt zu konstruktiver Kritik, „etwas besseres kann sich eine Universität nicht wünschen“
- es bewegt sich was auch auf der Ebene der legitimierten Gremienarbeit