Runder Tisch/Protokolle/14.12.2009

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Runder Tisch Montag, 14.12.09, 08.00

Moderation: Michael Bongardt, Laura Seelig

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Einleitung:

  • Zusammenfassung Freitagssitzung
  • Am Ende jedes inhaltlichen Punktes sollte der RT zu einem Text kommen

[Bearbeiten] Struktur der heutigen Sitzung:

  1. Darstellung, wie es in den Rahmenordnungen eigentlich aussieht
  2. Prüfungsanmeldung/-druck und nach Möglichkeit „Workload“
  3. evtl. Wahlfreiheit / Flexibilisierung
    • auch um Vorschläge für den AS vorzubereiten.

[Bearbeiten] Darstellung der Situation

  • Link: komplette Powerpoint-Präsentation [pdf]
  • Darstellung des Status quo durch Herrn Fechner(Rechtsamt) und Andreas Bodmeier(KfL)
  • PPP zur SfAP 3. ÄO § 13
  • weit verbreitete Meinung unter Dozierenden, dass Anwesenheitslisten geführt werden müssten
    • dringender Bedarf Lehrkräfte zu informieren
  • Überarbeitung nötig von: SfAP(Satzung für Allgemeine Prüfungsangelegenheiten pdf), Rahmenkonzepte/Richtlinien
  • Änderung der Bestimmungen über die Anwesenheitskontrollen in StOen(Studienordnungen) nötig
    • Aber: Rechtsvorschrift spricht nirgends von einer Kontrolle
    • Studienbegleitende Prüfungen sollen eng auf einander bezogen sein
    • Entstanden aus enger Verzahnung von Anmeldungen, Prüfungsabläufen, Studienabläufen uvm.
  • Zu § 13 SfAP 3. ÄO: Kontrolle der Anw.pflicht ist von den Lehrkräften abhängig
    • Aber: keine direkte Anweisung möglich, Lehrkräfte sind Träger von Rechten(Verweis § 5 Abs. 2 BerlHG)
    • jedoch nicht das erste Mal, dass geltende Bestimmungen außer Kraft gesetzt worden würden (vgl. zeitgesteuerte Maluspunkte 2005)
  • Zusammenfassend wäre eine Aussetzung über den AS kurzfristig/mittelfristig das einfachste Verfahren
  • Keine Lehrkräfte anwesend, die Wert auf Anwesenheitspflicht im allgemeinen legen -> daher (leider) kein aussagekräftigen Argumente möglich
  • Ggf. müssten Lehrkräfte die besonders Wert auf Anwesenheitspflicht legen gesondert angesprochen werden
  • Fazit:
    • einerseits Rahmenordnungen, andererseits StOen/POen der FBe ändern
    • Korrekter Informationsfluss an alle
  • Folie "Was wollen wir / Was ist möglich?" (Verweis auf PPP zu 3. Änd.O. SfAP § 13 [pdf])

[Bearbeiten] Weitgefächerte und konstruktive Diskussion über Gründe und Wege einer möglichen (vorläufigen) Aussetzung der Anwesenheitspflicht

  • Meinungsbild:
  1. Empfehlung an AS zur Aussetzung der Anwesenheitspflicht bis Ende des Semesters
  2. Verzicht auf eine solche Empfehlung
    • Ergebnis:
      • Breite Mehrheit für Aussetzung der Anwesenheitspflicht, insbesondere die meisten Studenten
      • Wenige, insbesondere Lehrkräfte und SoMis gegen Empfehlung
      • Wenige Enthaltungen

[Bearbeiten] Diskussionsinhalt

[Bearbeiten] Kontra Anwesenheitspflicht

  • Möglichkeit zur Schaffung eines (wieder) vernünftigen Verhältnisses zwischen Studierenden und Lehrenden muss Ziel sein
  • Systemische Grundlage/Art der Anwesenheitspflicht muss/sollte Grund zur Änderung derselben sein
    • Evtl. Verlängerung der Erprobungsphase in der Diskussion, Einfluss auf Studienleistungen muss untersucht werden
  • aktive Teilnahme(z.B. in Form von Essays, Übungszetteln…) kann eine Pflicht zur regelmäßigen Teilnahme ersetzen
  • Lernfortschritt durch aktive Teilnahme durchaus gegeben
  • Studierenden wird die Möglichkeit genommen aus ihrem (evtl. falschen) Verhalten zu lernen/sich zu entwickeln(weil sie bspw. ausgeschlossen werden aus LVen)
  • Ebenso haben die Dozierenden auch keine Möglichkeit, aus möglichen Fehlern zu lernen, sich zu verbessern
  • Kompetenzen durch aktive Teilnahme durchaus Nachweis des Lernfortschrittes
  • In bestimmten Bereichen erübrigt sich Pflicht, da Teilnahme sich von Selbst erübrigt – z.B. Praktika, Versuche

[Bearbeiten] Pro Anwesenheitspflicht

  • Prüfungen müssten völlig anders aussehen ohne Pflicht zur regelmäßigen Teilnahme(Verweis auf „besonders“ Verantwortungsvolle Berufsfelder, z.B. Juristen und Medizinern) um Wissenskontrolle zu gewährleisten -> kompletter Stoff müsse abgefragt werden
    • Gegenargument: ein anwesender, aber nicht mitdenkender/arbeitender Mediziner hätte auch keinen Wissensgewinn
  • junge Menschen müssen sich zu dieser Verantwortlichkeit entwickeln; nicht durch System, sondern durch Entwicklung Vertrauen
  • Student hat die innere „Pflicht“ Lehrveranstaltungen zu besuchen, die schließlich vom Steuerzahler bezahlt seien, ebenso die Räumlichkeiten etc.

[Bearbeiten] Allgemein

  • In vorheriger Sitzung sowie heutiger kein Punkt zum Sinn der Anwesenheitskontrollen
  • Differenzierung über aktive gegenüber regelmäßiger Teilnahme nötig
  • Bedenken einiger Lehrkräfte, da sie regelmäßige Teilnahme im Campus Management bestätigen müssen
  • Regelung der Anwesenheitskontrolle/-Pflicht selbe wie in den 70er Jahren; lediglich Form der Praktizierung und ihre Funktion als Teil der Prüfungsleistung, zur Bestehensvoraussetzung, sind neu
  • Vergleich mit Verfahren/Regelung an der HU Berlin [pdf]
  • Ausarbeitung einer Vorlage wird angeregt
    • Sofortige Information derLehrkräftenötig
    • Regelung nötig, wie mit SfAP verfahren wird
    • Aussetzen, bis sie überarbeitet ist?
    • Abschließende Ausarbeitung wird von Andreas Bodmeier und Interessierten durchgeführt -> Abfrage über Mailverteiler

[Bearbeiten] Verfahrensvorschlag:

  • Ausarbeitung einer Vorlage gemäß der Power-Point Präsentation und anschließende Abstimmung am Freitag
    • Abstimmung: Alle dafür, eine Enthaltung.

[Bearbeiten] Abschließendes

  • Nachtrag: Warnung, regelmäßige Teilnahme abzuschaffen und gleichzeitig alle vorhandenen Kriterien in die aktive TN zu überführen
    • Im Streik 2005 gab es Empfehlung in PolSoz, daß für TN keine Leistungen erbracht werden müssen
    • Workload / Prüfungsbelastung Themen am Freitag
  • Wiederholter Verweis auf Suche nach freiwilligen Moderator_innen
  • Verweis auf Mail-Verteiler
  • Nächste Sitzung Freitag, 18.12.09, AS-Sitzungssaal

Ende: 09:58

Arbeitsgruppen Berlin