Runder Tisch/Protokolle/11.12.2009
Aus Orga-Wiki zum Bildungsstreik 2009
Offener Runder Tisch FU Freitag, 11.12.09, 16.15
Moderation: Michael Feindler, Michael Bongardt
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Einleitung
[Bearbeiten] Michael Bongardt
- Frage der ZeDat-Verschickung
- Rundmail die schon Freitag, die auf „Präsidiumsticket“ läuftangeblich zu spät, daher Termine(bis Januar) über ZEDAT-Verteiler
- offizielle Homepage für den Runden Tisch:
- Herr Apostolopoulos (http://www.cedis.fu-berlin.de/mitarbeiter/napostolopoulos.html) zugesichert: kein Problem, eine zentrale Website einzurichten -> bei ihm melden
[Bearbeiten] Tagesordnung des Runden Tisches:
- Themensammlung am Montag sehr offen gewesen -> Strukturierung über Kleingruppe erfolgt (siehe Protokoll 07.12.2009)
- Um Entscheidungen zu fällen, vorerst Klärung der Formalia, wie der RT Entscheidungen fällen soll(„Verständigung über die interne Verständigung“)
- Nach reger Diskussion erste Vorschläge von Prof. Bongardt:
- Jede_r, die/der hier ist, hat eine Stimme.
- Aktivierung des Kernkreises (Doch wer gehört dazu?)
- Eine Regelung aus viertelparitätisch besetzten Gremien übernehmen und daran anknüpfen(Vorschlag muss mind. Mehrheit von zwei Statusgruppen finden
- Heutige Verteilung des RT:
- Mehrheit Studierende sind anwesend – etwa 5/7
- Verwaltung und Sonstige Mitarbeiter_innen 1/7
- Wissenschaftliche Mitarbeiter_innen: ~1/7
- Sehr wenig Professor_innen: < 1/7
- Vetorecht/Minderheitenschutz wichtig (siehe Verteilung) -> aber kein „Fraktionszwang“
- Relevanter Punkt, über den abgestimmt werden muss, ist Strukturierung und Reihenfolge der Tagesordnung -> kein Entscheidungsgremium
- Optionen zusammengefasst:
- Vetorecht einer Statusgruppe, die dieses Veto einstimmig einlegen muss
- Vetorecht von zwei Statusgruppen gemeinsam, die darüber mit einfacher Mehrheit entscheiden(um Blockadeaktionen einer Gruppe zu verhindern)
- Vorschlag einer Kombination von Mehrheitsprinzip und Veto einer Gruppe, sollte es zu einem Konfliktfall kommen, dann erklärt eine Gruppe, den Punkt nicht mitzutragen
- Resultat nach langer Diskussion: Einstieg in die Tagesordnung, danach ggf. Klärung des Abstimmungsmechanismus
- Diskussion um Priorität der Tagesordnungspunkte: Studium, Lehre, Forschung oder Demokratisierung der Hochschule
- Nach reger Diskussion - Verfahrensanträge:
- Heute und Montag über Studium und Lehre sprechen(starke Mehrheit dafür)
- Montag und Freitag thematisch trennen(Mehrheit dagegen):
- Keine Trennung der thematischen Diskussionsstränge zwischen Montag und Freitag.
- Festlegen der Themen: Heute bis Weihnachten Studium und Lehre, Erste Stunde in erster Sitzung im Januar Ergebnisse zusammenfassen danach dann in Gremien und Demokratie einsteigen(starke Mehrheit)
- Es wird vorgeschlagen, Fachkundige Menschen zu den jeweiligen Themen einzuladen oder Menschen zu finden, die sich das entsprechende Wissen aneignen
- Aufgrund der anstehenden KfL(Kommission für Lehre)
- Weiterer Student: Gleich inhaltlich weiter diskutieren. Nicht KfL
[Bearbeiten] Diskussion über Anwesenheitspflicht
- Kurze rechtliche Aufklärung
- Rege Diskussion, die sich primär gegen die Anwesenheitspflicht richtet
- Kaum Argumente für die Pflicht -> Pro-Argumente zumeist ohne Begründung
- Verweis auf Abteilung V (Studienabteilung und Studienstrukturentwicklung) und Rechtsamt
- Viele anwesende Dozierende sprechen sich für eineKontrolle der aktiven Anwesenheit im Gegensatz zu einer Kontrolleder regelmäßigen Anwesenheit aus
- Aussprache Vorschläge und Empfehlungen bis spätestens 20.01.10 ausarbeiten und in den AS einbringen
- Verweis auf nächste Sitzung zur Klärung:
- Was will man?
- Was ist der aktuelle Stand?
- Wie wollen wir es ändern?
[Bearbeiten] Meinungsbild über Anwesenheitspflicht:
- Pro Anwesenheitspflicht:
- Wenige Stimmen, die Anwesenheitspflicht in gewissen Bereichen für sinnvoll zu halten(Verweise z.B. auf Vortragsseminare Fachdidaktik, Praktika
- Dahingehend viele kontroverse und konträre Meinungen
- Gut für Studierende, die „äußeren Zwang“ benötigen für den Lernerfolg(Verweis auf entsprechende Studien [fehlende Quellenangaben]
- Mentorenprogramme und Orientierungsveranstaltungen würden ohne Anwesenheitspflicht nicht besucht werden, so dass ein schneller Einstieg in den Unialltag verzögert/erschwert wird
- Ohne Anwesenheitspflicht würden Lehrveranstaltungen nicht besucht werden
- Wenige Stimmen, die Anwesenheitspflicht in gewissen Bereichen für sinnvoll zu halten(Verweise z.B. auf Vortragsseminare Fachdidaktik, Praktika
- Kontra Anwesenheitspflicht:
- Stimmen, dass Anwesenheitspflicht den interessierten anwesenden Studierenden schadet
- Intrinsische Motivation der Studierenden vorhanden, keine Pflicht nötig
- Durch Anwesenheitspflicht werden Kombi-Bas eingeschränkt und die Möglichkeit zur Arbeit neben des Studiums erschwert
- Vortragsseminaren mit Anwesenheitspflicht vor desinteressiertem Publikum hat keinen Nutzen
- „Schutz vor schlechter Lehre“
- Rein „körperlich“ anwesende Studierende sind keine Bereicherung für Lehrveranstaltungen
- Entwicklung der Studenten, Mündigkeit, selbstverantwortliches Handeln/Denken wird eingeschränkt
- Selbst „schlechte“ Lehrveranstaltungen(bei denen ja keine Anwesenheitspflicht besteht), werden im Regelfall besucht
- Rechtslage über Anwesenheitspflicht im Regelfall nicht einmal Dozierenden genau bekannt
- Sinn der Pro-Argumente sehr strittig
- Studente
- Verfahrensvorschlag zur Strukturierung:
- Was will man?
- Was ist der aktuelle Stand?
- Wie wollen wir es ändern?
- Keine Gegenstimmen
- ab dem 04.01.10 Beginn des Themas „Demokratie und Transparenz“
- Besprechung der Moderator_innenrollen
- wechselnde Moderatoren werden vorgeschlagen
- Klärung über Verteiler
- Durch Knappheit der Zeit nächstes Mal Laura Seelig, Michael Bongardt
Ende: 19.06