Runder Tisch/Protokolle/04.01.2010

Aus Orga-Wiki zum Bildungsstreik 2009

Wechseln zu: Navigation, Suche

Protokoll - Runder Tisch - 4.1.10 - Seminarzentrum Protokoll unvollständig, da keine Mitschrift für die ersten zwanzig Minuten.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Einleitung, Moderation

Da recht wenige Menschen zu Beginn anwesend waren übernimmt Frau Fehr vorerst allein die Moderation. Michael Feindler übernimmt später die Redeliste.

[Bearbeiten] Input Frau Fehr – Themen aus der Gruppe FLEX

[Bearbeiten] Teil1

fehlt bis ca. 08:20Uhr

[Bearbeiten] Teil2

Tafelbild Frau Fehr zum Lehramtsbachelor |Ziel großer Master || 90LP (Kernfach) 60LP (Zweitfach) 30LP LBW [Bachelor] |Zeil kleiner Master (1Jahr, bis 10. Klasse unterrichten) || 80 60 40 [Bachelor] entscheiden muss man sich allerdings nicht erst nach dem Bachelor sondern früher, dies wird als unflexibel entfunden

  • Frage: soll es möglich sein, Module frei wählen zu können
    • freie Wahlmodule, Studium Generale
    • am OSI: 8semestriger Bachelor im neuen Konzept, Studierende wünschen sich ein Studium Generale, im 'neuen' Bachelor sollen 20-40 LPs flexibler erreichbar werden
    • Beschränkung des Angebots sinnvoll, um Teilnehmerzahlen einschätzen zu können

→ es braucht innerhalb des Faches viel mehr Flexibilität, um neue Module einzubringen

  • Rekapitulation: was ist FLEX-Liste? Heute Terminvereinbarung für erste Treffen.
    • Vorschlag Bodmeier: kurz Punkte vorstellen: siehe Dokument 'Kernpunkte zum Bachelor/Master-Revisionsprozesses an der Freien Universität Berlin' von A. Bodmeier, die in der FLEX-AG weiterführend besprochen werden. Evtl. mit ersten Anträgen zur Vorstellung im nächsten Runden Tisch und für die AS-Sitzung am 20.1.
    • Vorschlag A.B.: AS-Mitglieder zum Runden Tisch am 11.1. einladen um FLEX-Punkte vorzustellen

=> Nachtrag, Idee aus der FLEX-AG: AS-Mitglieder besser zur KFL am 12.1. einladen

[Bearbeiten] Gremien, Demokratie & Transparenz

  • Rekapitulation der Punkte zur Demokratie..
    • studentische Mitbestimmung/Viertelparität, Raumnutzung in der Universität
    • Wahl des Präsidiums
    • Viertelparität
    • Problem der Zentralisierung, Machtzuwachs, verstärkt durch Exzellenz und Doppelstrukturen → gefährlich! - prüfen, wie gegengesteuert werden kann-> Teilgrundordnung, kann der AS gestärkt werden?; Dreieck: Präsidium-selbstverwaltete Organe-Verwaltung
    • zentrale Punkte zur stärkung der Transparenz: Aufhebung der Doppelstrukturen, Stärkung der akademischen Selbstverwaltungsorgane auf allen Ebenen; momentane Ökonomisierung der Universität = prekär ; Transparenz muss eingefordert werden
    • Teilgrundordnung muss angesprochen werden, wie in HU braucht es eher den Erlass einer Grundordnung (-> http://gremien.hu-berlin.de/personalrat/verfassung.pdf), BerlHG
    • gemeinsame Kommissionen abschaffen + alte (?) Komissionsstrukturen wiederbeleben; Wiedereinführung einer Entwicklungs- und Planungskomission ; Einführung eines Kreuzwahlrechtes
    • Rolle der ZEDAT, bzw. Einfluss des Präsidiums ; Einführung der Viertelparität zuerst und warten ob jemand klagt
    • KFL, BA/MA-Beirat des Präsidiums & Runder Tisch
    • Lobbyismus, Einfluss von Firmen, Transparenz
    • im BA studentische Fluktuation sehr groß → (nachträgliche Änderung des Protokolls): die Bachelor- und Masterstudierenden in den akademischen Gremien (wie Akademischer Senat, Fachbereichsrat, usw). jedes Jahr wählen zu lassen. Da besteht nämlich momentan eine Zwei-Jahres-Regelung, die derzeit auf Grenzen bezüglich der Kapazitäten und Machbarkeit für Bachelorstudierende stößt, da diese meist nicht zwei Jahre am besagten Fachbereich oder allgemein der Uni sein können/werden. Die Wahl in ein solches Gremium muss daher immer lang geplant und überlegt werden, das behindert die studentische Mitwirkung

[Bearbeiten] erster Punkt für heute: KfL, Beirat des Präsidiums für die Entwicklung der Studienstruktur

  • Erklärung Beirat: Gremium aus Studierenden, Präsidium hat sich diese rausgesucht (1. Sitzung: 21.1.2010); Beirat muss es für die Systemakkreditierung geben
    • es sollten Leute hingehen, aber Auswahl des Präsidium ungünstig. Es sollten andere Personen geschickt werden
    • warum ist ein Beirat nötig? Kann der Runde Tisch diese Rolle nicht übernehmen?
    • FU muss Qualitätssicherungsmaßnahmen vorlegen. Es muss durch studentische Mitglieder die Mitsprache gesichert sein. Beirat scheint aber nicht Pflicht zu sein.
    • dann können wir die Zusammensetzung des Beirats kritisieren und überlegen, wer besser geeignet ist... Kombination: studentische Vertreter der KfL, ergänzt durch weitere demokratisch bestimmte Studierende
    • besser Einführung einer, alle Fachbereichsräte übergreifenden Kommission
      • AS ist sozusagen die gemeinsame Kommissionen der FU
    • Akkreditierung als einziges Instrument, Studiengänge (international) anerkennen zu lassen
      • Systemakkreditierung ist eine Vorgabe von Außen
    • zum Beirat: Zusicherung von VP3 dass Mitglieder der KfL gern gesehene Gäste seien
  • was ist (Programm)Akkreditierung? → Überprüfung der Studiengänge auf bestimmte Qualitätsvorgaben: die Konzeption der Studiengänge liegt in den Unis, ob das dann passt wird bei der Akkreditierung festgestellt. Kosten: 15000€ pro Studiengang
    • Programmakkreditierung vs. Systemakkreditierung: Durch Systemakkreditierung fällt Programmakkreditierung weg, zu dem Preis, dass an der Uni weitreichende Evaluationsmaßnahmen/Qualitätssicherungsmaßnahmen eingerichtet und nachgewiesen werden müssen. Kosten von 2Millionen € pro Durchlauf, mit Wiederholung alle 3-4 Jahre

→ Beirat steht im Kontext der Systemakkreditierung → Qualität der Studiengänge analysieren

    • Vorschlag: Zusammenführung von Rundem Tisch und Beirat
    • Korrekturen am gegenwärtigen Systemakkreditierungsprogramm, ablehnen können wir sie wohl nicht, daher Veränderung im laufenden Prozess → Diskussion im nächsten Runden Tisch wie die Akkreditierung läuft, was man anders machen muss, was man anders machen kann; und im AS Bericht des Präsidiums über Akkreditierung
    • zum Beirat: der Staat nimmt sich immer weiter aus der Qualitätssicherung heraus

3 wichtige Punkte: ?, Kompetenz, Kontinuität

    • Präsidium kann laut TGO Beiräte einsetzen wie es will
    • können wir nicht alle 'ständige Gäste' im Beirat werden? ; ist es ein offenes Gremium? Mit offenem Rederecht?
    • bei/nach der Präsidiumswahl entscheidet sich doch alles nochmal neu, auch den Beirat betreffend
    • Autonomie ohne Demokratie, der Staat hält sich immer weiter raus, Geld fehlt bei Forschung und Lehre und geht mehr an andere Statusgruppen und in die Verwaltung.

Staat nicht aus der Verantwortung lassen. Gute Bildung (für das Gemeinwohl) kann nicht von der Wirtschaft vorgegeben werden. Zum Beirat: KfL nutzen und diese erweitern mit den jeweiligen Fachbereichsvertreter_innen

    • ja, KfL als geeigneteres Gremium. Sie könnte öfters tagen.

Fehlkonstruktion: warum soll der Beirat das Präsidium und nicht den AS beraten (Präsidium ist außerdem eher Beratungsresistent)

    • scheinbar nur zentrale Gremien zur Qualitätssicherung momentan angedacht. Gremien sollten aber denzentral, möglichst kleinteilig evaluieren. Demokratiesierung liegt im Dezentralen um mehr Einblick in Entscheidungen zu gewinnen.
    • Dezentralisierung, mehr Kompetenz in Fachbereichsräte, man muss Leute fragen, die aus dem Fach kommen
    • Boykott (des Beirats) ist schwierig, es sollten aber aus jedem FB 2-3 Studierende (Einwand: schwierig bei FB Geist z.B.) und Studierende aus der KfL teilnehmen
    • Beirat boykottieren. FB PolSoz hat sich dagegen entschieden teilzunehmen, WiWis diskutieren auch über eine nicht-Teilnahme

[Bearbeiten] Stimmungsbild

  • Boykott
  • Beirat ja, aber mit Öffnungsklausel für weitere, andere Mitglieder
  • Beirat offen halten, und alle hingehen, sich beteiligen, unsere Anliegen ansprechen

keine eindeutigen Handzeichen, die Mehrheit scheint zu letzterem Punkt zu tendieren Einwand: Nur mit dem Ziel dahingehen, um Demokratisierung zu forden

[Bearbeiten] Ort des nächsten Runden Tisches

8.1.10 im AS-Sitzungssaal

Arbeitsgruppen Berlin