OnlinePetition

Aus Orga-Wiki zum Bildungsstreik 2009

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Auf der FU-VV am 18.11 kam die Frage auf, wie wir mehr Legitimität/Unterstützung von Seiten der Studierenden erhalten. Ich denke eine Onlinepetition wäre eine gute Möglichkeit, schnell eine hohe Anzahl an vorzeigbaren Unterstützern zu erhalten.


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Status

  • TU, Potsdam, HU, Freiburg haben Interesse, genaueres ist noch nicht besprochen.

Darüber hinaus gibt es noch den Vorschlag, eine Petition an den Bundestag auszuarbeiten - s. Onlinepetition_Bundestag.


[Bearbeiten] Workflow der Onlinepetition

  1. User sieht Forderungen der Petition.
  2. User unterschreibt diese mit Name und Email (weiteres wie Matrikelnummer, Fachrichtung, Kommentar zu klären).
  3. Unterzeichner erhält Mail mit Bestätigungslink, klickt auf Bestätigungslink und kommt auf auf Bestätigungsseite
  4. User kann Freunde einladen
  5. Unterzeichner kann sich andere Unterzeichner und Petitionverlauf anschauen.

[Bearbeiten] Mögliche Erweiterungen

  • Facebook Application, mehr Felder im Eingabeformular, eventuell Studivz OpenSocial Application


[Bearbeiten] Diskussion

Contra:

  • Es gibt doch schon eine Studivzumfrage.
    • Jedoch: eine ausdruckbare Liste mit Namen + Emailadresse macht mehr her, http://campact.de z.B. ist recht erfolgreich damit.
  • Schriftliche Unterschriftenlisten haben mehr Wert.
    • Ja, aber brauchen viel Zeit.
    • Per Email-Bestätigungslinks validierte Onlinepetitionen haben einen ähnlichen Wert wie schriftliche. (Nico) <> zustimmung. es gibt keinen anderen "wert" bei schriftlichen/digitalen unterschriften, das medium (papier oder monitor) ist wurscht, es geht eher um art und ort, an dem die petition eingebracht wird (also reine umfrage bei studiVZ wäre ich eher abgeneigt gegenüber) - und die überprüfbarkeit der daten - eine unterschrift kann schließlich analog genauso gefälscht werden wie ein digitaler datensatz. außerdem leben wir nunmal nicht mehr im 19. jh., diese vorsintflutliche skepsis digitaler übertragung gegenüber erstaunt ein bißchen. übrigens: eins der netzwerke zum grundeinkommen hatte sehr viel aufmerksamkeit vor paar monaten. mit einer petition im bundestag erreicht, vielleicht auch eine möglichkeit... -> bsp. taz zur frühen phase, 20.ooo zusamengekommen - freitag zur GE-petition, 34.ooo - natürlich muß man auf evtl. "technische störungen" aufmerksam bleiben <- hier auch mit kurzinfo 50.ooo marke überschritten (trotz störungen - wegen der störungen mußte das datum um 1 wo. verlängert werden)
  • Bundestagspetition wäre doch auch sinnvoll (kommentar: ja eben. s.o.)
    • Werbung für einen Gesetzesinitiative/Problembesprechung im Bundestag ist ein anders Ziel, zu beachten wäre was der Bundestag überhaupt machen kann. Das Unterzeichnen ist relativ umständlich. (kommentar: scheinen aber genügend leute hinzubekommen, s.o.)
    • Ist der Bundestag wirklich der primäre Adressat für solche Forderungen? (Nico)
    • kommt darauf an, wie die petition genau formuliert wird, mmn. - wenn wir fordern, den rüstungsetat um einen bestimmten betrag zu senken und den bildungsetat um selbigen betrag zu steigern, dann - "imho" - auf jeden fall. (apk)
    • angelehnt an der o.a. aw --> infos dazu - siehe z.b. taz-beitrag mit weiterführenden informationen - hier am beispiel BT-petition zum bedingungslosen grundeinkommen (link gesetzt für den praktischen anteil dieser diskussion: "was ist nötig, um eine BT-petition zu starten?")
    • geht, "imho", nur mit einer vernünftigen argumentation. wer fordert -> zur forderung berechtigte (studis, betroffene). trotzdem setzen sie ihre forderung genau dort an, wo das problem beginnt (finanzhaushalt des bundes). sie dürfen das als studis. ihre asta z.b. hätte da schon den maulkorb drauf. wäre schon, obzwar studentische themen berührend - über die definierte "hochschulpolitik" hinaus und damit als idee angreifbar, zur nächsten maulkorbklage quasi einladend. als nurstudis (der spezies "studis normalos"), das ganze als ergebnis des besetzer-/streikplenums entstehen lassend, wären wir da schon weniger leicht anzugreifen. konkreter argumentationsweg böte sich zum beispiel auf diesem "schleichpfad"


Pro:

  • Online-Petitionen sind mobilisierend: Wer eine Einladungs-Mail von Kommilitonen bekommt und unterschreibt, fühlt sich als Teil der Bewegung. (Nico)
  • sie können sogar ziele erreichen und ergebnisse einbringen, wenn sie vernünftig formuliert und die daran arbeitende gruppe konstruktuv vorgeht
  • leute, die nicht an besetzungen teilnehmen können wg. jobs, familie (eltern ODER kinder), aus 1000 anderen gründen, können so bestätigen, daß auch sie gewisse richtungen in der gesellschaft, die gewisse weichenstellungen in der bildungslandschaft nach sich ziehen, kritisch sehen

[Bearbeiten] Zu klären

Wer unterschreibt?

Vorstellbar sind

  • uni-interne Forderungen der einzelnen Universitäten
  • gemeinsame Petitionen von Universitäten eines Landes (bsp. Berlin)
  • Bundesweite Petition auf Uni-Ebene
  • Bundesweite Petition auf allgemeiner Bildungsebene
  • Bundesweite Petition im Bundestag

Mit der entwickelten Plattform ist es ein leichtes, neue Petitionen einzurichten.

Wenn es gut strukturiert ist, kann ich mir gut vorstellen, einige Petitionen mit ihren jeweilig angepassten Forderungen nebeneinander laufen zu lassen (Nico)


Was passiert mit den gesammelten Email-Adressen?

Bei einer Unterzeichnung kann anwählt werden, dass mensch in Zukunft über weitere Entwicklungen informiert werden kann. Was dies genau bedeutet, wird in jeder Petition einzeln geklärt.

nein, das betrifft nur kleine unterschriftensammlungen, ist dann letzten endes nur nebenbei-mobiarbeit für später. kostet viel zeit und bringt mmn. keine starken ergebnisse, baut zu geringen druck für d. durchsetzung auf


Wer ist rechtlich für den Datenschutz zuständig?

Das hängt sicher davon ab, auf welchem Server die Datenbank nachher liegt. (Nico)


Wann kann's starten?

  • Technisch funktioniert das ganze soweit ganz gut, auch wenn an ein paar Stellen noch etwas Liebe reingesteckt werden muss (Design, Performance)
  • Wichtiger ist, die Fragen hier zu klären.


Unter welcher Domain?

  • Unter einer Subdomain der zentralen bildungsstreik.net - vllt. petitionen.bildungsstreik.net? Ich schreibe dem Webmaster mal eine Mail. (Nico)
  • Gerne auch an anderen Stellen für verschiedene Petitionen; mittels Deliverance ist es sogar recht einfach, das Theme live an die zugehörige Protestseite anzupassen

Mehrsprachigkeit


Auf welchem Server soll's laufen?

  • Das System lässt sich per Buildout relativ einfach deployen auf einem Linux-Server mit Python. Die entwickelte Software ist frei.
  • Wir können die Software auch weiterhin auf unserem privaten Server laufen lassen - nur muss eben die entsprechende URL darauf umgebogen werden. (Nico)
  • oder eben doch eine richtige sache. bundestag-petition...
    • schließt sich nicht aus, oder? (Nico)
  • nicht direkt, sicherlich - es spricht theoretisch nicht viel dagegen, reine "schriftliche meinungsbilder" per nur-unterschriften-sammlung neben einer schlagkräftigeren bundestags-petition laufen zu lassen. nur praktisch - vermute ich - könnte es effektiver sein, die kräfte, die wir haben, zu bündeln. also solange die themengruppe (ich mag den ag-begriff nicht so) - also die themengruppe "online-petition" nicht aus 20 leuten besteht, die sich in 4x5 aufteilen könnten (3x nur-unterschrift, 1 bundestags-petition), wäre eine konzentration auf potenziell effektiveres vielleicht sinnvoll... (apk)

[Bearbeiten] Feedback zur entwickelten Software

Wir freuen uns über Feedback zur Testversion der Petitionssoftware - Kritik, Usability, Bugs... anyone?

Arbeitsgruppen Berlin