Diskussion:Besetzung FU Berlin/AG/Forderungen/Demokratisierung der Hochschule

Aus Orga-Wiki zum Bildungsstreik 2009

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Demokratisierung der Hochschule

u.a.

[Bearbeiten] Strukturen schaffen, mit denen wir in den Prozess der Ba-Ma-Überarbeitung eingreifen können

Wie sehen diese aus?

  • Pro:
  • Kontra:

[Bearbeiten] Einführung der viertelparitätische Mitbestimmung in der akademischen Selbstverwaltung

  • Pro: Man sollte diese Forderung nicht aufgeben, nur weil sie einem nicht weit genug geht - bereits das erreichen der viertelparität gelang bisher nicht.
  • Kontra: Vertretermitbestimmung ist nicht basisdemokratisch: Gefahren dabei sind: Sinkende/Fehlende Beteiligung der Masse der Studierenden an der Selbstverwaltung; Vertreter entfernen sich von der von der Mehrheit wahrgenommenen Realität; Entscheidungen über den Kopf der Masse der Studenten hinweg; fehlende Transparenz; ... . Besser wäre basisdemokratische Organisation der Unis/Bildungseinrichtungen insgesamt!
  • Kontra 2: Ich wünsche mir anstelle der Viertelparität ein allgemeines Mitspracherecht für Betroffene. Das bedeutet, dass bei Entscheidungen, die eine Bibliothek betreffen, die entsprechenden Bibliotheksangestellten und -nutzer anzuhören sind, dass bei Entscheidungen zur Reform eines Studiengangs das zugehörige Lehrpersonal, die in diesem Studiengang Immatrikulierten und die potentiellen Arbeitgeber für die entsprechenden Absolventen anzuhören sind, u.s.w.

[Bearbeiten] Berufung der studentischen Mitglieder der Kommission für Lehre (KFL) nur durch Studierende (noch Abzustimmen)

Was tut die KFL überhaupt? Ich habe noch nie von ihr gehört

  • Pro:
  • Kontra:

[Bearbeiten] Lenzen absetzen

  • Pro1: Eine Person, die in einem öffentlichen Interview behauptet hat, der Intelligenzquotient türkischer Jungen sei niedriger als der der Deutschen, ist im Bildungssektor nicht haltbar!
  • Pro2: Er steht symbolhaft für die Misere des BA-MA an der FU. Er polarisiert zu stark, anstatt die Universität samt den Studenten zu vertreten, vertritt er nur die Universitsleitung.
  • Kontra 1: Er steht zwar für seine Politik, aber die Wurzel unserer Probleme ist eben nur jene. Daher sollte man sich anstatt an Lenzen als Person zu klammern, sich lieber Gedanken machen, inwiefern man in die Hochschulpolitik des Präsidenten eingreifen kann.
  • Kontra 2: Lenzen bedient einen Zeitgeist. Dieser Zeitgeist wird von ihm nicht geschaffen, sondern er wirkt durch ihn. Wer Lenzen abschafft, produziert einen neuen Lenzen. Am Zeitgeist etwas ändern zu wollen ist ein anderes Unternehmen (ungeachtet der Frage nach der Realisierungsmöglichkeit eines solchen Vorhabens)
  • Pro3: Lenzens Wirken beschränkt sich nicht darauf, einen 'Zeitgeist' zu repräsentieren, sondern er positioniert sich als Aushängeschild einer Entwicklung, die diametral gegen die meisten unserer Forderungen steht (siehe etwa http://www.zeit.de/2009/39/Portraet-Lenzen). Auch wenn einu Urabstimmung zu seiner Abwahl nur symbolischen Charakter hätte, so könnten wir dadurch ein Zeichen setzen, dass nicht nur eine marginale Minderheit hinter den Forderungen steht.
  • Kontra 3: Was soll sich dadurch ändern?

[Bearbeiten] Nichtanwendung[Abschaffung] der Erprobungsklausel an der FU (noch Abzustimmen)

Was ist die "Erprobungsklausel"?

  • Pro:
  • Kontra:

[Bearbeiten] Institutstage flächendeckend einführen

Was ist das?

  • Pro:
  • Kontra:

[Bearbeiten] Die demokratischen Prozesse und Gremien an der Universität dürfen nicht durch Sonderklauseln umgangen werden können

Arbeitsgruppen Berlin