Besetzung FU Berlin/Beschlossene Forderungen
Aus Orga-Wiki zum Bildungsstreik 2009
Druckversionen (beschlossen im Plenum vom 16.11.2009)
Forderungen des Plenums der Besetzer_innen des HS 1a der
FU Berlin 16.11.09
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[Bearbeiten] FODERUNGEN, ABGETIPPT, WIE AUF DEM A5-BLATT ZU LESEN
hier ist der stand der dinge am 20.11.09 (noch immer ohne punkt "keine werbung an unserer uni" und "keine studiengebühren, weder in berlin, noch in den bundesländern", erläuterung: siehe "aufschrei" unten auf dieser seite)
[Bearbeiten] Kurzfassung
[Bearbeiten] langversion
VORSICHT. das IST IMMER NOCH NICHT DAS GESUCHTE DOKUMENT. UNTERPUNKT "DEMOKRATISIERUNG DEr HOCHSCHULE IST NICHT ZU FINDEN. DES WEITEREN FEHLEN DIE NONPLUSULTRA-PUNKTE "KEINE WERBUNG AN UNSERER UNI" UND "KEINE STUDIENGEBÜHREN, WEDER IN BERLIN NOCH IN DEN NACHBARBUNDESLÄNDERN".
Forderungen des Plenums der Besetzer_innen des HS 1a der
FU Berlin 16.11.09
Langfassung
Verbesserung der Lehr- und Lernqualität
• Kleinere Seminare/Tutorien durch Einstellung neuer Lehrkräfte.
◦ Aufgrund von Personalmangel und -abbau sind viele Veranstaltungen überfüllt, was eine konstruktive Arbeitsatmosphäre oder gar die Teilnahme selbst unmöglich macht.
• Reduktion der Arbeitsbelastung.
◦ Entspannung der hohen zeitlichen Dichte des Stoffes für mehr Tiefe und ein breiteres, individuell gestaltetes Studium.
◦ Anpassung/Verlängerung der Regelstudienzeit oder Verringerung der Anzahl an Pflichtveranstaltungen.
◦ Rücksicht auf individuelle Verpflichtungen wie Nebenjob oder Erziehung.
• Mehr Raum für nonkonforme/kritische Wissenschaft.
◦ Raum zum Hinterfragen der Ansichten und Methoden auch der eigenen wissenschaftlichen Disziplin.
Für ein selbstbestimmtes Studium
• Mehr Flexibilität bei der Auswahl der Lehrangebote
◦ Überarbeitung des Programms der Allgemeinen Berufsvorbereitungen (ABV)
◦ Schaffung eines Studium Generale.
◦ Zeitpunkt der Module (soweit möglich) zeitlich flexibler gestalten.
• Abschaffung der Anwesenheitspflicht
◦ Selbstverständnis einer mündigen und interessierten Studierendenschaft.
◦ Anwesenheitslisten mindern den Anreiz für Dozierende didaktisch und inhaltlich hochwertige Veranstaltungen zu halten.
◦ Ermöglicht freie Zeitplanung für individuelles Engagement und Verpflichtungen wie z.B. Nebenjob oder Erziehung.
• Die Abgabe von Lernstandskontrollen insb. Übungsblättern muss freiwillig sein und darf keine Voraussetzung für den Erwerb von Leistungs- und Teilnahmenachweisen sein. ◦ Die Arbeitsbelastung durch die wöchentlich zu bearbeitenden Hausaufgaben ist (besonders bei den Naturwissenschaften) z.T. sehr hoch.
◦ Dauerkontrolle und Leistungsdruck senken Motivation und verursachen Stress. • Keine Zwangsexmatrikulation
◦ Abschaffung der "Malus/Bonuspunkte".
◦ Keine Zwangsberatung.
◦ Keine Probezeiten.
• Die Selbstverwaltung über das Internet (Campus Management) muss grundlegend verbessert werden.
◦ Das CM soll unsere Freiheiten und Möglichkeiten gemäß unserer Forderungen unterstützen und gewährleisten, anstatt die Auswahl des Lehrangebots einzuschränken.
◦ Unklare und komplizierte Bedienung.
• Mehr studentisch verwaltete Räume
◦ Für selbstbestimmtes Lernen.
◦ Für kulturelle und hochschulpolitische Arbeit.
◦ z.B. Arbeitsräume, Fachschaftsräume, Cafés
Für Solidarität und freie Bildung
• Keine prekären Beschäftigungsverhältnisse an der Hochschule.
◦ siehe Arbeitskämpfe IG BAU/Reinigungskräfte
• Keine Forschung für Kriegs- und Rüstungszwecke.
◦ Siehe Sonderforschungsbereich 700
• Aktiver Einsatz aller insbesondere der Dozierenden gegen Rassismus, Sexismus und jedwede andere Diskriminierung auch innerhalb der eigenen Gruppe.
• Keine Repression gegen studentische Proteste (z.B. durch Polizei).
Demokratisierung der Hochschule
• Strukturen schaffen, mit denen die Studierenden in den Prozess der Ba-Ma-Überarbeitung mit einbezogen werden.
◦ Miteinbeziehung legitimierter (z. B. gewählter) studentischer Vertreter, keine vom Präsidium bestimmten.
• Wiedereinführung der viertelparitätischen Mitbestimmung in allen Gremien der akademischen Selbstverwaltung.
Mehr Geld für bessere Bildung – Soziale Öffnung der Hochschulen
• Die Aufstockung der finanziellen Zuschüsse des Landes Berlin an die Berliner Hochschulen, Schulen, Kitas u.a. zur Ausfinanzierung der bestehenden und Schaffung neuer Studienplätze.
◦ Frage der Mittelvergabe ist immer nur eine Frage der Prioritäten.
• Die Möglichkeit zum Master-Studium für alle Bachelor-Absolvent_innen.
◦ Der ungeheure Leistungsdruck von Beginn des ersten Semesters, der durch die absehbare Konkurrenz um die Masterplätze ausgelöst wird, belastet das Studium.
◦ Wenn man ein Studium beginnt, sollte man auch die Möglichkeit haben, es angemessen zu beenden. In vielen Fächern ist ein Bachelorabschluss schlicht nicht „berufsqualifizierend“.
• Keine Sprachtests als Zugangsvoraussetzung für Studierende mit nicht-deutscher Hochschulzugangsberechtigung.
[Bearbeiten] pdf-dokumente und NOTWENDIGER ZUSATZ
- Forderungen Kurzfassung (PDF)
- Forderungen Langfassung (PDF)
- Weitere Forderungen (in Diskussion, PDF)
- aufschrei fehlende punkte
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