Kurzdiskussion zu den einzelpunkten der beschlossenen forderungen - memo

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1.


1.1. abschaffung d. anwesenheitspflicht: - umseztung: ist, sory, aber: ein schnörkel auf einem wisch von einem unterschr.berechtigten. ein schnörkel dauert normalerweise keine ganze sekunde.

1.2. flexibilität bei der auswahl der lehrangebote besteht aus:

1.2.1. mehr auswahl überhaupt -> ist für bundestag, gelderverteilung hindukusch<>bildung

aber auch

1.2.1.1. diskussion in/mit einzelnen instituten: wo hapert es, wo fehlt es schmerzhaft an schwerpunkten, in denen studis, die die schwerpunkte interessieren, nichts an wissen ausbauen/vertiefen oder schlicht sich bestätigen lassen können, weil etwas ein bißchen schiefläuft an bestimmten instituten bei bestimmten themen (bsp. germanistik, verschwinden der traditionslinie engagierte literatur. themenfelder werden völlig ausgetrocknet, was sich dazu findet in den vorlesungsverzeichnissen, kann jeder. jeder leicht von außen selbst nachprüfen (google: fu vorlesungsverzeichnis, dann die jahresangabe, wenn nicht das aktuelle gesucht wird.) - das geht so weit, daß dann manchmal ein einziges seminar (so alle zwei jahre mal) sich als diesbezglich halbwegs belegbar erweist, aber pech gehabt, genau an dem tag sagt der chef vom studijobbenden studi, genau an dem tag mußte halt schicht schieben. na un denn? - konkret: hier wollen wir bei den kommenden runden tischen themengebiete vorschlagen, zu denen wir seminare besuchen wollen in den nächsten jahren. ddr-lit ist NICHT nur (mit allen ihren facetten) ein thema für eine einzige wiss.-forschungs-arbeit in einem semester vor halben äonen, nur ohne ein einziges lehrangebot dazu. was denken sich die institutsleute hier - kann man schlicht vergessen, die phase? oder noch besser: das lassen wir den uni-nebenstaat machen, sowas gibt es als "angebot" nur an der HU? sehr witzig... - auch geht mir der hut hoch, wie man hierzulande unter "gepflegten litwisslern mit dem namen tucholsky umgeht - eine schweinerei! suchen Sie mal nach dem namen im vorlesungsverzeichnis, die lit.wissler haben in diesem punkt eine echte macke. das läuft, glaube ich nach den paar jahren, in denen ich das hier so beobachte, eher nach meinungs-mode-erscheinungen als nach eigener denke. bei gelegenheit genauer, was warum wieviel an tucho faszinieren kann, jedenfalls will ich hier mal ein (gutes!) seminar zu dem erleben. oderoderoderoder. warum gab´s zu büchner nur im letzten jahr was und warum nur den einen termin in der woche? wo bleibt das seminar zur "toten literatur", wo zum "engagierten experiment"? wo zur literatur von heute? es passiert so viel da draußen, die dozenten müßten nur mal in eine u-bahn steigen und ein bißchen in "verruchten eckchen und bars herumhören sich - HAUFENWEISE seminare kann man damit füllen, was in punkto "literatur und gesellschaftliches beben" passiert. und hier? hände vor den ohren und hauptsache der strukturalismus verträgt sich mit dem dekonstruktuvistischen rekonstruktivismus so gut, daß er die rezeptionsästhetik wissenschaftlichen im kreise sich herumdrehens vergißt. (naja - und viele solche sachen. jedenfalls sollte bei den runden tischen angesprochen werden, was wir als themenbezirke und literarische-phasen-gebiete haben wollen. fordern.

und

1.2.2. entmodularisierung. die studis müssen hier nur befreit werden von dem zwang, zwei seminare zusammen als modul im doppelkekspack nehmen zu müssen, ist ebenfalls nicht kompliziert zu bewerkstelligen.

1.3. zu den zwischentests. definitiv ja, wir sind doch nicht in der grundschule hier -> sollte nicht nur als deutliche anweisung an die lehrenden hinausgehen, weil sich an solche anweisung die dozenten nur individuell, nach indiv. vorlieben halten.

1.4. keine zwangsexmatrikulation: 'karteileichenstudis', also studis, die, sagen wir mal, im 35. semester immatrikuliert sind, haben offenbar viel u-bahn zu fahren und studieren im allgemeinen nicht wirklcih in vollzeit. d.h. -> hier kann die zahl in der statistik bleiben, daraus darf aber keine uni ein argument machen, neuen studis den weg zum studium zu versperren, weil so ein typischer langzeitstudi, der ab und an in der uni vorbeischaut, schlicht keinem studi einen platz in den seminaren einer ganzen woche wegnimmt. weiß also auch nicht, weshalb sich eine uni gegen diesen punkt sperren sollte. dfann hat sie halt weiterhin die studis, die möglichst schnell "hier wieder rauswollen" (mit irgendeinem 1,0-scheinchen) -:]- und eben diejenigen, die in der statistik hocken, vielleicht viel arbeiten weil sie vielleicht arbeiten müssen, wegen familie das studium ein wenig strecken oder aus welchen gründen auch immer --- ab und an daraus (aus der statistik) auftauchen und in einem seminar pro halbjahr mal eine stimme irgendwo heben. in einem solchen für das semester ausgewählten seminar oder einer vorlesung. die zwischen die anderen termine paßt und hammerartig interessiert. so furchtbar?

1.5. verbesserung campman: campman darf nicht einfluß auf scheine haben, das hat er/es derzeit. siehe problem studi interessiert an seminar, ist da, macht mit, gibt supi hausi ab und am ende ätsch drittes kreuzchen fehlt, weil der gasinstallateur wegen der heizung da war, einmal ein bein gebrochen beim straße überqueren und einmal das kleine die masern hatte. und tschüß dann. dozent kreuzt an was meint, ankreuzen zu müssen und da schließ du mal so ein studium ab - das geht nicht. ein pc-system darf niemals soviel macht über lebensentwürfe von menschen besitzen. konkret: wenn schon campman, dann nichts als mit ein paar zusatzfunktionen ausgestattetes vorlesungsverzeichnis mit einem knöpfchen, mit dem ein studi sagen kann. "boah, interessant, ich denk, da geh ich hin." (damit ein dozent in etwa weiß, ob´s ein für ihn/sie erfolgreiches semester wird). es stellen weiterhin leute an dieser unis normale scheine aus - das sollten sie auch weiterhin dürfen. nur eben offiziell ausgesprochen, daß sie das dürfen.

1.6. mehr studentisch verwaltete räume: hier muß noch gesammelt werden: was fehlt? mir selbst würde z.b. ein studentischer ruheraum einfallen, der fehlt. man sieht hier so häufig studis zwischendurch in der bibliothek einschlafen. (das ist kein witz, verdammt nochmal. wieviele leute nachtschichten bei / während des studiums schieben, wissen auch nur die, die sich mit ihnen darüber unterhalten). und wer es nach einer nachtschicht noch in die uni schafft nächstentags, sollte sich in einer seminarpause aufs ohr legen können. klingt albern, ist aber absolutes grundbedürfnis.

zu weiteren räumen melden sich weitere studis selber: fehlt ein richtiges eigenes studicafé in der silberlaube? es gibt an seminarpausenräumen das kauderwelsch, die institutscafés... was fehlt darüber hinaus? oder: welche studienzweigregion hat evtl. noch gar kein studicafé. oder: (werf ich nur mal so rein) - gibt es sonst nichts, was uns fehlt - reden wir nur über cafés? was ist mit studentischen studium-/gebrauchsräumen - was wird am dringendsten sonst benötigt: studentischer selbsttorganisierter seminarraum vielleicht...?

1.7. projekttutorien (nachtrag kommt)

1.8. ab so lut!!! mann kann doch einem studi verd. nochmal nicht vorschreiben, daß er im sommer ein ominöses "teil A" vor dem ominösen obligatorischen winter-"teil B" macht. was, wenn der studi im sommer det kleene zur welt bringt, nicht im winter, wo "er" doch eigentlich das "teil A" eben im winter machen wollte, 'wenn alles aus dem gröbsten raus ist'. was ist dann mit dem winter-A, wird "er" dann mit einem wartehalbjahr für sein sich-ablenken-lassen-vom-studium bestraft? wenn ja, hätten das die studis sicher gerne schwarz wuf weiß...

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