Forderungsplenum 26.01

Aus Orga-Wiki zum Bildungsstreik 2009
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Finanzierung der Universität

[Bearbeiten] 1. woher kommt das Geld? Woher sollte es kommen?

  • Keine marktwirtschaftliche Interessensvertretung
  • Forschungsbereiche finanzieren auch Lehre
  • Firmen können dafür inhaltlich mitbestimmen
  • Vorteil von Staatsfinanzierung: Grundlagenforschung wird stärker gefördert
  • Wirtschaftlich orientierte Forschung ist seltenst Gemeinwohlorientiert
  • bsp Malaria oder Aids: Wirtschaftliches Interesse an Medikament gering, da die westliche Welt weniger betroffen als ärmere Länder
  • Problem: Keine Investitionen in Forschung mehr
  • Forschungsunternehmen wandern ab
  • Drittmittel:
  • Quotierung: ein Teil der eingeworbenen Drittmittel sollte in die Lehre investiert werden

[Bearbeiten] 2. Input:

  • Erstmittel: staatliches Budget zur Forschung
  • Drittmittel: mittel die bei der freien Wirtschaft eingeworben werden müssen (ca. 20%)

[Bearbeiten] 3. Sinn von Werbung im allgemeinen in Frage stellen – gesamtgesellschaftliches Problem

  • wofür wird mit Werbung verdientes Geld verwendet?
  • Werbung beeinflusst Menschen mehr als mensch selbst es denkt
    • würde es sich nicht lohnen, gäbe es die Werbung nicht
  • Steuerfinanzierung scheinbar unumgänglich
  • Studienfinanzierung durch Extrasteuer für wohlverdienende Akademiker_innen
  • nicht erwünscht, da es die Studierendenschaft zum Kunden herabsetzt und den wirtschaftlichen „Wert des Menschen“ an seine Bildung koppelt
  • staatliche Mindestfinanzierung festlegen?
  • Kontra: Einschränkung ist überflüssig!
  • Das Grundrecht auf Bildung wurde von Deutschland in allen Punkten übernommen (Unabhängigkeit von Religion, Herkunft...) AUSSER „Unabhängigkeit von finanziellem Hintergrund“!
  • 20% der Studienabbrecher_innen begründen ihren Abbruch mit finanziellen Schwierigkeiten
Arbeitsgruppen Berlin