FU Berlin/VV2.0/Protokoll Abschlussplenum

Aus Orga-Wiki zum Bildungsstreik 2009
Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Zusammenfassung der AG Berliner Vollversammlung auf der Vollversammlung 2.0

  • Austausch ueber Erwartung an und Perspektiven der Bildungsproteste
  • Diskussion ueber Vernetzungstreffen zur Planung der Berliner VV
  • Vernetzungstreffen: Sa, 10.12.2011, 10 Uhr, im Versammlungsraum des Mehringhofs (Gneisenaustr. 2a, U Mehringdamm)
  • Vorbereitung des Vernetzungstreffens: Mo, 05.12.2011, 12 Uhr, Foyer vor der Mensa
  • Die Berliner VV richtet sich nicht nur an Studierende, sondern auch an Schueler, Azubis, Menschen, die keinen Studienplatz erhalten haben. Ziel ist eine moeglichst breite Abdeckung der Probleme des Bildungswesens.
  • Wenn ihr Vernetzungsgruppen mit Bildungsbezug kennt, meldet sie bitte der AG.
  • weitere Infos auf http://berlinerbildungsprotest.blogsport.de/

[Bearbeiten] Zusammenfassung der AG Internationale Solidaritaet auf der Vollversammlung 2.0

  • Grundsatzdiskussion ueber das erwuenschte Niveau von Internationalitaet (national, EU-weit oder global?)
  • Konsens: Vernetzung ist das Wichtigste
  • naechstes Treffen der AG: Mi, 07.12.2011, 18 Uhr, Foyer vor der Mensa
  • Treffen der AG werden auf Englisch abgehalten, sofern Menschen anwesend sind, die nicht Deutsch sprechen

[Bearbeiten] Zusammenfassung der AG Kommunikation und Mobilisierung auf der Vollversammlung 2.0

  • Die Unterschriftenlisten zur Forderung an das Praesidium, die Strafanzeigen gegen die Besetzer_innen des Seminarzentrums zurueckzuziehen, wurden waehrend der VV von vielen Menschen unterschrieben. Es nahmen auch Menschen leere Listen mit. Die Unterschriftensammlung soll fortgesetzt werden und eignet sich auch gut, um z.B. in Seminaren Diskussionen anzustoßen.
  • Nach dem Vorbild der FSI Geschichte sollten alle FSIn versuchen, ihre Institutsleitung dazu zu bewegen, eine Stellungnahme zur Raeumung des Seminarzentrums abzugeben.
  • Vorschlag fuer eine Aktion
  • Vorschlag fuer einen Flyer
  • Gruendung einer neuen AG Aktion/Kreativmobi, Interessierte koennen sich bei Leo (chrix.leo at arcor.de) melden

[Bearbeiten] Zusammenfassung der AG Klimaschutz auf der Vollversammlung 2.0

  • In unserer Diskussion ueber Forderungen fehlt bislang das Thema Klimaschutz.
  • konkrete Beispiele an der FU: Warum verwendet die FU nicht ausschließlich Oekostrom? Warum wird an der FU nicht flaechendeckend Recyclingpapier verwendet?
  • Zwecks Bestandaufnahme wird die AG mit dem Arbeitsbereich Umwelt und Energie der FU in Kontakt treten.
  • Interessierte koennen sich bei Lasse (l.thiele at fu-berlin.de) melden.

[Bearbeiten] Zusammenfassung der AG Bildungs- und Hochschulfinanzierung

  • Motivation fuer die AG-Gruendung war, eine Argumentationsgrundlage zu diesem Thema zu finden. Bislang sind die Geldstroeme unklar und schwer nachvollziehbar.
  • Do, 08.12.2011, 12 Uhr, Foyer vor der Mensa: Teach-in ueber die Privatisierung von Uni, S-Bahn und den Wasserbetrieben
  • naechstes Treffen der AG: Do, 08.12.2011, 14 Uhr, Foyer vor der Mensa

[Bearbeiten] Zusammenfassung der AG Selbstbestimmtes Studium auf der Vollversammlung 2.0

  • Ein Plakat der AG Selbstbestimmtes Studium des Offenen Plenums (24.11.2011) diente als Diskussionsgrundlage.
  • Freie Bildung kann nicht außerhalb gesamtgesellschaftlicher Forderungen gedacht werden.
  • Die Gruppen vom Offenen Plenum und von der VV 2.0 schließen sich zusammen.

[Bearbeiten] Zusammenfassung der AG Kommunikation mit Alt auf der Vollversammlung 2.0

  • Vorbereitung der Diskussion auf dem Abschlussplenum.

[Bearbeiten] Diskussion ueber weitere Kommunikation mit dem Praesidium

  • Anzeigen des Uni-Praesidenten gegen mehr als 50 Studierende sind ein bisher nie dagewesener Skandal. Auf der VV gab es großes Interesse an dem Thema. 2009 musste die Hoersaalbesetzung geduldet werden, da es nach dem Protestsommer große mediale Oeffentlichkeit gab. Jetzt wurde mit der Raeumung versucht, den Protest im Keim zu ersticken, bevor diese Oeffentlichkeit entstehen kann. Offensichtlich hat das Praesidium sich verkalkuliert; der Protest geht weiter.
  • Alt inszeniert sich gespraechsbereiter Anti-Lenzen und versucht, uns als Gespraechsverweigerer darzustellen (siehe Rundbrief).
  • Das Praesidium erwartet bei Kommunikation mit uns sofortige Antworten, die wir aufgrund unserer basisdemokratischen Organisationsform nicht geben koennen.
  • Ziel des Praesidiums ist die Spaltung unserer Bewegung. Dazu sucht Alt sich einige unserer Forderungen heraus, verwaessert sie (z.B. "erweiterter Masterzugang" statt "freier Masterzugang") und behauptet, er teile diese Forderungen. Selbst bei den vermeintlich gemeinsamen Forderungen besteht keine Gemeinsamkeit: Wir fordern nicht einfach mehr Geld fuer die Uni, sondern sehen die Fehler im Bildungswesen in allgemeingesellschaftlichen Entwicklungen begruendet.
  • Wir sollten uns nicht mit kleinen Zugestaendnissen zufrieden geben (vgl. 2009: Aussetzung der Anwesenheitspflicht).
  • Nicht eine Person (Alt) oder Gruppe von Personen (Praesidium), die sich bei der Raeumung falsch entschieden haben, sind das Problem, sondern die Machtstrukturen selbst.
  • Da wir gegen die Existenz von Autoritaetspersonen sind, sollten wir ihren Rollen keine Anerkennung zukommen lassen, sondern eher mit den Universitaetsgremien reden.
  • Diese Autoritaetsstellung verschwindet nicht einfach, weil wir sie leugnen, sie bleibt real. Wir muessen uns daher konfrontativ mit dem Praesidium auseinandersetzen.
  • Ein Gespraech Gleichberechtigter auf Augenhoehe ist nicht moeglich, solange die Anzeigen gegen die Besetzer_innen bestehen.
  • Konsens: Bedingung fuer ein Gespraech mit Alt ist die vorherige Ruecknahme der Anzeigen gegen alle Besetzer_innen.
  • Konsens: Sobald diese Bedingung erfuellt ist, kann ein oeffentliches (!) Gespraech stattfinden. Die konkrete Form dieses Gespraechs wird von einer Vorbereitungsgruppe eroertert.
  • Konsens: Ein offener Brief, der Alt diesen Konsens mitteilt, wird verfasst.
  • Vorbereitungsgruppe trifft sich Do, 08.12.2011, 17 Uhr, Foyer vor der Mensa
Arbeitsgruppen Berlin