Diskussion:Besetzung FU Berlin/AG/Forderungen/Für ein selbstbestimmtes Studium
[Bearbeiten] Für ein selbstbestimmtes Studium
u.a. (...sry, keine ahnung, wie man als "nachbarwikius" hier noch weiter an die dieskussions-seite driften können soll (ostentativer ging nicht.) ... aber wenn ihr bei all dem zwischendurch meint, hier wäre vielleicht auch ab und zu was interessant und könnte bei einem diskussionsknoten (keinem gordonschen) bißchen helfen, dann "feel free to click."
[Bearbeiten] Abschaffung der Anwesenheitspflicht
- Pro Argument: Ist der Dozent für einige Studierende subjektiv schlecht und uninteressant, könnten sich diese Studierende in der gleichen Zeit viel sinnvoller und effizienter mit dem Thema außerhalb des Seminars befassen. Dagegen müssen diese Studis in das Seminar und stören eventuell durch Gespräche interessierte Studenten, die den Dozenten gut finden.
- Pro Argument: Es entspricht unserem Selbstverständnis einer mündigen Studierendenschaft und unserem Ideal von selbstbestimmtem Leben und Lernen, dass jeder Studierende für sich selbst frei entscheiden kann, welche Lehrveranstaltungen er besuchen möchte. Die rein physische Anwesenheit per Unterschriftenlisten zu kontrollieren ist unsinnig und führt oft dazu, dass Studierende ihre Zeit, die sie sonst besser z.B. zum selbstständigen Lernen nutzen könnten, in einer Veranstaltung absitzen müssen. Zusätzlich zu den allgemein oftmals sehr engen und vollgestopften Stundenplänen führt dies zu Stress und senkt die Motivation der Studierenden an den Lehrveranstaltungen auch aktiv teilzunehmen. Es sollte davon ausgegangen werden, dass wir aus eigenem Interesse unsere Lehrveranstaltungen besuchen.
- Pro 2: Argument: Es ist albern und eine ausreichende Überprüfung des Lernerfolgs wird bereits durch Individuelle Prüfungen wie Klausuren, Tests, Referate und mündliche Prüfungen erreicht.
- Pro 3: Mensch sind in ihrem Lernverhalten und Lerntempo unterschiedlich. Was vielen hilft, frustriert andere eher. Wenn die Anwesenheit in gewissen Fällen zwingend ist um gewisse Fertigkeiten zu erlangen, ist den Studierenden das ohne Probleme klar zu machen. Wenn sie dieselben Fertigkeiten anders sich aneignen können, sollten sie die Gelegenheit dazu bekommen. Das hilft den Verbliebenen motivierten Lernenden, wie den abstinenten, eigenständig Lernenden. Ich zum Beispiel habe mein Arabisch nicht im Arabisch-Kurs gelernt sondern mit meinem Tandem-Partner bzw. bei Auslandsaufenthalten. Häufig fehlt durch übervolle Stundenpläne die Zeit zum eigenständigen Lernen.
- Kontra 1: in Seminaren, wo man keine Prüfung ablegt und keine Hausarbeit in welcher Form auch immer ausarbeiten muss sondern für die Anwesenheit einen Sitzschein bekommt, denke ich dass eine Anwesenheitskontrolle sinnvoll ist. Ob nun in Form von Listen ist wiederum eine andere Sache.
- Kontra 2: Es ist ja allgemein bekannt, dass in Magisterstudiengängen die Studis irgendwelche Veranstaltungen als besucht angegeben haben, die sie aber nie besucht haben und dass es in Bachelorseminaren, in denen es keine Anwesenheitspflicht gibt, genauso aussieht. Die Kritik ist daher verkürzt, die Forder müsste heißen: „Wir fordern eine Studienorganisation, die vollkommen unabhängig vom Besuch von Veranstaltungen ist.“ Ein Studium, das das Absolvieren von Veranstaltungen fordert, dies aber nicht nachgeprüft werden soll, führt sich selbst ad absurdum und führt nur zu Mogelakademikern, nicht aber zu gesellschaftlicher Emanzipation.
- Kontra 3: Das Verbeißen in die Forderung einer Abschaffung der Anwesenheitspflicht stärkt das Voruteil von faulen Geisteswissenschaftlerinnen, die statt Uni, Party machen wollen. Für Naturwissenschaftlerinnen z.B. stellt sich gar nicht die Frage nach Anwesenheitslisten. Die gab es schon zu Zeiten des Diplom. Hier ist es für die Meisten auch völlig einsichtig, dass ein Fehltag im Labor den verpassten Anschluss für das komplette Semester bedeutet. Anwesenheitspflicht wird vor allem innerhalb der Geisteswissenschaften diskutiert - hier wollen die Freigeister frei sein. Aber mal ehrlich - ich habe noch nie ein Seminar (in der Philosophie z.B.) erlebt, in welchem Studierende zum 'Sitzen' gezwungen würden. Es eröffnen sich für die, die nicht kommen wollen immernoch genug Mittel und Wege der Anwesenheitspflicht zu entkommen. Diesen Punkt dagegen ständig und überall prominent herauszustellen schürt Vorurteile.
[Bearbeiten] Wiedereinführung von finanzierten, studentisch geleiteten Projekttutorien
- Pro: Ein Schritt in Richtung Aufhebung der starren und unsinnigen Trennung von Menschen in Lehrende und Lernende. Welcher Professor oder Dozent lernt nicht auch was in "seinen" Veranstaltungen? Welcher Student gibt nicht auch Informationen weiter an andere, die diese Infos nachfragen?
- Pro: Soft-Skills
- Kontra: Schön wäre es, wenn erst einmal die 'richtigen' Tutorien vernünftig finanziert wären.
- ich denke, dass wir keine Diskussion führen sollten, die nur zum Inhalt hat, möglichst viele finanzielle Mittel auf seine Seite der Medaille zu packen. Ausfinanzierung der bestehenden ("richtigen") Tutorien steht nicht im Widerspruch zu der Wiedereinführen der stud. geleit. Projekttutorien, sondern fällt unter keine prekären Beschäftigungsverhältnisse an der Hochschule
[Bearbeiten] Mehr Wahlmöglichkeiten und selbstbestimmte Schwerpunktsetzung im Studium.
- Pro 1: Abgesehen von einer Grundausbildung was Methoden und Grundlagenthemen angeht, sollte jede/r StudentIn für sich entscheiden können, welche Themen sie/er vertiefen möchte.
- Pro 2: Naturwissenschaften brauchen zwar einen Themenkanon, der Überblick vermittelt, doch so wie derzeit z.B. der Biologie-Bachelor aufgebaut ist, werden nur Fachidioten ausgebildet. Wer es nicht freiwillig und ohne credit points macht, wird nie geisteswissenschaftliche Veranstaltungen zu Gesicht bekommen. Die Einrichtung eines wahlfreien Bereichs (wie bei den Chemikern, vgl. Forderung ABV-Module) erscheint daher äußerst sinnvoll. Innerhalb dessen lässt sich dann auch der Schwerpunkt frei legen.
- Kontra: In vielen Naturwissenschaften braucht jeder einen Überblick über den Themenkanon, der essentiell wichtig ist, um das Fach als Ganzes zu verstehen. In den Geisteswissenschaften ist das größtenteils anders.
[Bearbeiten] Die wöchentliche Abgabe der Übungsblätter darf keine Voraussetzung für die Teilnahme an den Klausuren sein
- Pro:
- Kontra: Es ist davon auszugehen, dass diese dann kaum noch hinreichend bearbeitet werden und damit der nicht auf den ersten Blick ersichtliche Erkentnissgewinn ausbleibt, der auch nicht in der Klausur abgefragt werden kann. Beim Lösen der Übungsblätter versteht man den Stoff imho am besten.
Außerdem würden dann sicher Tutorien gestrichen, die für das Verständnis des Stoffes noch wichtiger sind als die Vorlesung.
[Bearbeiten] Keine Begrenzung der Wiederholung von Prüfungen
- Pro: Es kann auch am Dozenten liegen, dass man Probleme mit der Vorlesung hat.
- Kontra: Wer zweimal durch eine Klausur gefallen ist und auch die mündliche Nachprüfung nicht besteht, sollte sich zu Recht fragen, ob er (a) überhaupt Interesse an seinem Studium hat oder (b) befähigt ist, dass Studium erfolgreich fortzusetzen. In beiden Fällen werden (nicht vorhandene) Kapazitäten in der Lehre unnötig verschwendet.
[Bearbeiten] Maluspunkte/Bonuspunkte endgültig aus den Studienordnungen streichen
- Hinweis: Das Campus-Management hat keine rechtliche Relevanz. Wir studieren nur nach Prüfungs- und Studienordnung. D.h. Es ist richtig, dass es nicht kommen soll, aber wenn wir es so formulieren, fördern wir die Angst und Unwissenheit über die Bedeutung des Campus-Managements.
- Kommentare:
- Könnt ihr bitte den Hinweis nochmal erläutern! Ist es richtig, dass gemeint ist, Maluspunkte sind nicht in den Prüfungsordnungen verankert und darum führt es nur zu Angst? Wenn ja würde ich meinen, dass ist nicht der Fall! In der Allgemeinen Prüfungsordnung § 13 Abs. 10 beinhaltet die Maluspunkte. Allerdings gab es glaube 2005 Eine Anordnung des Präsidiums die Maluspunkte Regelung auszusetzen. Leider ist diese schwer zu finden. Demnach wäre es aber jederzeit Möglich, dass das Präsidium seine Anordnung auf Aussetzung zurückzieht und sie wieder zum Einsatz kommen. Wenn ich da falsch liege bitte berichtigt mich -- AG Forderung->Andreas 15:49, 13. Nov. 2009 (CET)
- Das die Maluspunkteregelung ausgesetzt ist, bekam ich bisher auch nur mündlich von meinem Prüfungsbüro erzählt. Schriftlich (und daher nachvollziehbar) sah ich es noch nie.
- In der geltenden Fassung der Satzung für allgemeine Prüfungsangelegenheiten der FU
http://www.fu-berlin.de/service/zuvdocs/amtsblatt/2006/ab272006.pdf gibt es die folgende Maluspunkteregelung: "Mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertete Prüfungsleistungen dürfen grundsätzlich einmal wiederholt werden, ohne dass damit die Belastung mit Maluspunkten verbunden ist. Die Wiederholung soll spätestens im folgenden Semester ermöglicht werden. Jede weitere Wiederholung wird mit einem Maluspunkt gezählt. Dieser Maluspunkt wird mit einem Bescheid der oder dem Studierenden übermittelt und im für den Studiengang zuständigen Prüfungsbüro registriert. Die Gesamtzahl der in einem Studiengang höchstens zulässigen Maluspunkte soll in der jeweiligen Prüfungsordnung geregelt werden. In Studiengängen mit 180 Leistungspunkten muss sie mindestens 5 und darf sie höchstens 8 betragen. Höchst- und Mindestzahl zulässiger Maluspunkte sind in Studiengängen mit einer höheren oder niedrigeren Leistungspunktezahl verhältnismäßig anzupassen; die Gesamtzahl zulässiger Maluspunkte darf in diesem Fall nicht weniger als 3 und nicht mehr als 10 betragen. Ist die Gesamtzahl der in einem Studiengang mit 180 Leistungspunkten höchstens zulässigen Maluspunkte in der jeweiligen Prüfungsordnung nicht geregelt, beträgt diese 5. Bei Studiengängen mit abweichender Leistungspunktezahl ist die Zahl 5 verhältnismäßig anzupassen; dabei ist auf ganze Maluspunkte abzurunden."
Es ist richtig, dass der Präsident diese Regelung durch ein Schreiben an alle Studierenden ausgesetzt hat. Es ist auch richtig, dass der Präsident oder der Akademische Senat diese Regelung wieder einsetzen kann. Sie wird überflüssig, sobald die Frage der Wiederholbarkeit von Prüfungsleistungen geregelt ist (s. vorherigen Punkt), denn dazu war dasMaluspunktesystem gedacht.
[Bearbeiten] Wiedereinführung des Studienbeginns zu Winter- und Sommersemester
- Pro: Menschen, die den Studiengang, oder nur eine Fächerkombination wechseln, Menschen, die ein Auslandssemester absolvieren und dadurch in Verzug kommen, Menschen, die durch Krankheit, Schwangerschaft oder anderen privaten Gründen ein Urlaubssemester machen müssen - all diese Menschen bekommen Probleme, wenn sie im Anschluss an ihren Bachelor zum Master-Studiengang wechseln möchten. Oder wenn sie ein Modul belegen müssen, was aber nur einmal im Jahr angeboten wird. Denn, gerät ein Studierender ein Semester in Verzug, so muss er gleich ein weiteres Semester warten, bis der Masterstudiengang (bzw. das gesuchte Modul) im Winter erst wieder beginnt. Gleiches gilt für Leute, die nach der Schule einen Zivildienst, ein freiwilliges Jahr oder eine Ausbildung machen, welche nicht ihr planmäßiges Ende spätestens am 15. Oktober findet, sodass nahtlos im WiSe mit dem Studium begonnen werden könnte. Auch diese Leute müssen u.U. ein Semester lang warten, bis sie dann endlich anfangen können zu studieren. Eine Wiedereinführung des Studienbeginns im Sommer erleichtert es all jenen, die kreative Umwege im Lebenslauf aufzuweisen haben und deshalb an der Uni auch gebraucht werden.
- Kontra:
- Kommentar: Grundsätzlich ist es wünschenswert, jeden Studiengang im Winter- und im Sommersemster beginnen zu lassen. In einigen Bachelor- und Masterstudiengaängen ist dies auch der Fall. Das Problem besteht darin, dass dann fast alle Module in jedem Semester angeboten werden müssten. Dies bindet zusätzliche Lehrkapazität, die ohne Personalzuwachs nur zu Lasten der Wahlmöglichkeiten und in einigen Fällen auch gar nicht vorhanden ist.
[Bearbeiten] Keine Zwangsexmatrikulation
- Pro:
- Kontra: Zwangsexmatrikulation ist zur Zeit nicht grundsätzlich ausgeschlossen, aber an besondere, gut nachvollziehbare Bedingungen geknüpft.
- Kommentar: An der FU Berlin ist die "Zwangsexmatrikulation" in § 17 der Satzung für Studienangelegenheiten http://www.fu-berlin.de/service/zuvdocs/amtsblatt/2008/ab572008.pdf wie folgt geregelt:
"Die Exmatrikulation erfolgt von Amts wegen 1. mit Ablauf der Frist, wenn die Immatrikulation befristet oder vorläufig war und die Voraussetzungen für die weitere Immatrikulation nicht erfüllt sind, 2. wenn Studentinnen und Studenten ihr Studium in einem zulassungsbeschränkten Studiengang oder Teilstudiengang trotz Mahnung, schriftlicher Aufforderung und Androhung der Exmatrikulation nicht unverzüglich aufgenommen haben, 3. wenn Studentinnen und Studenten zu Beginn des Semesters trotz Mahnung und Androhung der Exmatrikulation für den Fall der Nichteinhaltung der Rückmeldevoraussetzungen nicht gemäß § 13 zurückgemeldet sind, 4. wenn Studentinnen und Studenten die Abschlussprüfung bestanden haben oder die in dem gewählten Studiengang oder in den gewählten Teilstudiengängen vorgeschriebenen Leistungsnachweise oder eine vorgeschriebene Prüfungsleistung endgültig nicht bestanden haben. Die Exmatrikulation wird zum Semesterende wirksam, es sei denn, es wird eine taggenaue Exmatrikulation beantragt. Wenn Studentinnen und Studenten die weitere Immatrikulation mit Wechsel des Studiengangs oder Teilstudienganges gemäß § 15 mit Begründung beantragen, wird eine Exmatrikulation erst im Fall der Ablehnung dieses Antrages wirksam."
[Bearbeiten] Möglichkeit zur Wahl von interfachlichen Modulen
Was soll das bedeuten? Interfachliche Module? Also alle Module z.B. des FB Psychologie? Die kann ich doch alle als Psychologie Bachelor wählen, oder habe ich was verpasst?
- Ich glaube gemeint sind eher Module aus anderen Fachbereichen, dazu gibt es aber schon eine Forderung
Ich nehme mal an, dass hier unter interfachliche Module ein Studium generale verstanden wird!?!
- Pro: Das Studium wird dadurch nicht fremd bestimmt und ermöglicht eine breite Bildung nach Interessenlage!
- Kontra:
[Bearbeiten] Berufsvorbereitende ABV-Module sollen aus dem gesamten Seminarprogramm der FU frei gewählt werden können
- Pro 1: Es ist kurzsichtig, davon auszugehen, dass nur bestimmte vorgefertigte Module auf den späteren Beruf vorbereiten können. Es kann individuell sehr unterschiedlich sein, welche Qualifikationen vorteilhaft sind. Die Zuteilung von ABV Modulen aus einem kleinen Katalog empfinden wird als Bevormundung.
- Pro 2: Es ist keinesfalls selbstverständlich, dass ein Studium lediglich zur Ausbildung und Vorbereitung auf einen späteren Beruf dient. Zwar mag dies die Hauptmotivation der meisten Studierenden sein, jedoch ist es für eine Gesellschaft ebenfalls genauso wichtig, keine „Fachidioten“ auszubilden, sondern umfangreich gebildete Menschen hervorzubringen die den Blick über den Tellerrand vollziehen können. Unsere Uni ist keine Lernfabrik. Wir sind keine Produkte, die sich auf dem Arbeitsmarkt verkaufen müssen!
- Pro 3: Größeres ABV-Modulangebot/Angebot ausweiten um jeden (gerade 1.+2. Semester) die Teilnahme ermöglichen!
- Pro 4: Damit ist der Studienbereich nicht mehr zwingend berufsvorbereitend, daher Zusatzforderung: „Den Studienbereich umbenennen“
- Pro 5: [Ergänzung zu 4] ABV daher zu "wahlfreien Bereich" wandeln. Aus juristischen Gründen kann z.B. an der FU die Philosophie mit keiner Naturwissenschaft (Ausnahme: Informatik) kombiniert werden. Diese Einschränkung könnte mit einem wahlfreien Bereich zumindest entspannt werden. Zur Berufsvorbereitung gehört auch: Schauen über den Tellerand.
- Pro 6: Ein Thema, dass durch Proteste an der Uni auch tatsächlich bewegt werden könnte. Da über die Gestaltung der ABVs direkt die Uni entscheidet (ohne durch 'Sachzwänge' geleitet zu sein) sollten sich die Forderungen auf solche Probleme besonders konzentrieren.
- Kontra 1: Ziel des Bachelor war es die Berufsfähigkeit der Absolventinnen zu verbessern. Auch wenn eine Universität kein Ausbildungsbetrieb ist, darf eine Arbeitgeberin Kompetenzen erwarten, die im täglichen Arbeitsleben erforderlich sind. z.B sollte eine Naturwissenschaftlerin mit Statistikprogrammen und Excel gut umgehen können. Kurse die das und ähnliche Inhalte (wie z.B. wissenschaftliches Schreiben u.a.) vermitteln, sollten in einem gesonderten Bereich (also ABV) angeboten werden und nicht durch populärere Angebote umschifft werden.
- Kontra: z.B sollte eine Naturwissenschaftlerin mit Statistikprogrammen und Excel gut umgehen können. - Nein! - gerade so etwas wird von einer universitären Ausbildung nicht erwartet, es ist nicht das Ziel, mit irgendwelchen Tools bunt klicken zu können, es sollen Konzepte und Ideen vermittelt werden, die dazu führen, dass man eigene Lösungen zu Problemen finden kann. Gerade in den Naturwissenschaften sollte so etwas elementar sein. Das sollte aber von den bereits erwähnten Kern- bzw. Pflichtveranstaltungen abgedeckt werden, der ABV Bereich ist ja momentan schon eine bunte Mischung aus allem möglichen - oft hat das auch nur im Entfernten etwas mit dem Fach selbst zu tun. Dagegen sollte es möglich sein, das Nebenfach stärker auszubauen und mit dem ABV zu verschischen - das ABV Angebot ist oft recht beschränkt (vor allem was Themen angeht, die mich interessieren oder die mir nützlich erscheinen), ABV Punkte zu sammeln ist allgemein kein Problem. Es sollte daher möglich sein, statt eines (wählbaren) ABV Moduls, dass einen nicht interessiert, ein Modul in einem anderen Fach zu belegen, dass einen interessiert. Das Nebenfach in der 'normalen' Form beim Bachelor kaum erkentnissfördernt (bsp.: Physik eher auf
höheremLeistungskursniveu - eine Vorlesung, ein Praktikum - will man mehr ist das entweder nicht möglich (bzw man kann sich den Schein dann dekorativ an die Wand hängen) oder an einen expliziten Plan an Pflichtveranstaltungen gebunden.) Mehr Flexibilität in Form eines allgemeinen Wahlbereichs wäre da eine deutliche Verbesserung. -allgemeiner Wahlbereich statt ABV+Nebenfach (Die wirklich verpflichtenden ABVs sind so fachnah, dass man sie auch problemlos zum Fach dazuzählen kann)
- Kontra: z.B sollte eine Naturwissenschaftlerin mit Statistikprogrammen und Excel gut umgehen können. - Nein! - gerade so etwas wird von einer universitären Ausbildung nicht erwartet, es ist nicht das Ziel, mit irgendwelchen Tools bunt klicken zu können, es sollen Konzepte und Ideen vermittelt werden, die dazu führen, dass man eigene Lösungen zu Problemen finden kann. Gerade in den Naturwissenschaften sollte so etwas elementar sein. Das sollte aber von den bereits erwähnten Kern- bzw. Pflichtveranstaltungen abgedeckt werden, der ABV Bereich ist ja momentan schon eine bunte Mischung aus allem möglichen - oft hat das auch nur im Entfernten etwas mit dem Fach selbst zu tun. Dagegen sollte es möglich sein, das Nebenfach stärker auszubauen und mit dem ABV zu verschischen - das ABV Angebot ist oft recht beschränkt (vor allem was Themen angeht, die mich interessieren oder die mir nützlich erscheinen), ABV Punkte zu sammeln ist allgemein kein Problem. Es sollte daher möglich sein, statt eines (wählbaren) ABV Moduls, dass einen nicht interessiert, ein Modul in einem anderen Fach zu belegen, dass einen interessiert. Das Nebenfach in der 'normalen' Form beim Bachelor kaum erkentnissfördernt (bsp.: Physik eher auf
[Bearbeiten] Wiedereinführung eines Studium Generale
- An der HU wurde so etwas ins Gespräch gebracht
- Was ist das?
- Pro 1: Ein jeder beginnender Student hat andere Voraussetzungen. Der eine hat viele Jahre nach der Schule etwas anderes gemacht, während der andere direkt nach der Schule einsteigt. Dazu kommt, dass wir in unterschiedlichen Bundesländern alle unterschiedliche Vorbildung erfahren haben. Deshalb ist eine Benotung von Leistungen, die in die Bachelor-Note eingehen, im ersten Semester nicht zu akzeptieren. In der Schule gibt es anfangs auch nur Bienchen. Ein Jahr ohne Benotung, um gut ins Studium zu starten ohne Angst haben zu müssen, seine Bachelornote zu versauen! --> [keine Benotung der Scheine für die ersten zwei Semester ist eine Forderung, hat aber nichts mit 'Studium Generale' zu tun. Bzw. siehe oben: Was verstehst du darunter?]
- Pro 2: Vgl. Diskussion "warum Ba/Ma System nicht zu halten" Dort wurde vorgeschlagen für die ersten beiden Semester zur Orientierung und "Breitenbildung" die Wahl von Modulen aller Fachbreiche zuzulassen (u.U. auch zunächst nur unbenotete Scheine zu erwerben) - dies würde dem Beispiel USA folgen, von denen ja auch der Bachelor abgeguckt wurde (leider wurden aber nur die negativen Aspekte umgesetzt)
- Kontra:
[Bearbeiten] Hausarbeiten/Übungsblätter
Hinweis: Diese Forderung stammt aus dem Plenum 12.11. und ist 1zu1 übernommen. Leider ist es nicht zu verstehen, was der Sinn dahinter war. Wäre schön, wenn jemand eine Erklärung liefern könnte -- AG-Forderung->Andreas 00:22, 14. Nov. 2009 (CET)
- Pro:
- Kontra:
[Bearbeiten] Abschaffung der Abgabefristen für Hausarbeiten
Hinweis: Ich bitte den Autor um ein paar erklärende Sätze! Wie soll man sich das vorstellen? Ist es wirklich so gemeint, dass man unbegrenzt Zeit haben soll? -- AG-Forderung->Andreas 00:28, 14. Nov. 2009 (CET) Ist das nicht so gemeint, dass zumindest bis Abschluss eines Studiums, die Hausarbeiten korrigiert vorliegen müssen? Jedoch ist die Frist nicht auf Ende deines Semesters beschränkt.
- Pro:
- Kontra:
[Bearbeiten] Anmeldung zu einem Modul darf nicht mit der Anmeldung zu der Prüfung einhergehen
- Pro: Wenn man während des Semesters den roten Faden verliert und aufgrund anderer, zusätzlicher Vorlesungen nicht die Zeit hat, das Notwendige aufzuarbeiten, ist es wahrscheinlich sinnvoller die Vorlesung fallen zu lassen und dafür mehr Energie in die anderen Vorlesungen zu investieren.
- Kontra: Wer Lehrveranstaltung zu einem Modul besucht, wird sich in der Regel auch prüfen lassen wollen, um die erbrachte Leistung nachweisen zu können. Eine Abmeldung vom Modul und damit auch von der zugehörigen Prüfung ist derzeit auch nach Ablauf der Abmeldefristen unter Angabe von Gründen im Prüfungsbüro möglich. Wäre die Regelung anders, dass die Anmeldung zur Prüfung ein gesonderter Akt wäre, dann hätte dies zur Folge, dass viele die Prüfungen vor sich herschöben und die Hürden immer größer statt kleiner würden. Außerdem hätte dies zur Folge, dass in der Klausur zu Beginn genau geprüft werden müsste, ob alle Anwesenden auch angemeldet sind. Denn wie sollte man sonst damit umgehen, wenn jemand ohne Anmeldung mitschreibt? Die Frage ist also eng gekoppelt mit der Frage nach der Wiederholbarkeit von Prüfungsleistungen.
[Bearbeiten] Möglichkeit von Doppelstudium
Geht das momentan nicht?
- Pro:
- Kontra:
- Kommentar: Die Möglichkeit eines Doppelstudiums ist grundsätzlich vorgesehen, wird aber in der Satzung für Studienangelegenheiten der Freien Universität Berlin http://www.fu-berlin.de/service/zuvdocs/amtsblatt/2008/ab572008.pdf wie folgt eingeschränkt:
"Wird bei bestehender Immatrikulation die Immatrikulation für einen weiteren Studiengang mit einem weiteren Abschlussziel (Doppelstudium) oder einen weiteren Teilstudiengang beantragt, ist dies in Bezug auf das angestrebte Studienziel, die Studierbarkeit im Rahmen geltender Ordnungen und die Notwendigkeit der Immatrikulation zu begründen. Die Immatrikulation für mehr als einen zulassungsbeschränkten Studiengang oder mehr als drei zulassungsbeschränkte Teilstudiengänge im Falle des Magisterstudiums ist nur dann möglich, wenn dies im Hinblick auf das Studienziel sinnvoll ist und andere Studienbewerberinnen oder Studienbewerber dadurch nicht vom Erststudium ausgeschlossen werden."
[Bearbeiten] mehr selbstorganisierte studentische Freiräume und Cafés
- Pro: Studentische (Frei-) Räume sind wichtig, damit die den Fachschaftsinitiativen bzw. Fachschaftsräten, die ihnen durch das Berliner Hochschulgesetz obliegenden Aufgaben zu erfüllen. Ohne Infrastruktur keine Arbeit...
Kontra:
[Bearbeiten] Abschaffung von Zwangsberatungen
- Pro: Zwangsberatungen sollen Langzeit-Studis verhindern. Sie verhindern eine langfristige und tiefgreifende Bildung der Gesellschaft.
- Kontra: Eine "Zwangsberatung" kann und soll mögliche Wege zum erfolgreichen Abschluss des Studiums aufzeigen. In vielen Fällen erweist sie sich als nützlich und hilfreich. Das Instrument heißt übrigens "besondere Prüfungsberatung" und ist im § 30 des Berliner Hochschulgesetzes geregelt.
[Bearbeiten] Keine Probezeiten mit Zwangsexmatrikulation als Folge
Wo gibt es denn Probezeiten? An Universitäten?
- Pro: Probezeiten sind teil von Selektionsmechanismen, die eine breite Bildung der Gesellschaft verhindern.
- Kontra: Gäbe es keine "Probezeiten", müsste man immer warten, bis alle Zulassungsvoraussetzungen erfüllt sind. Durch eine befristete bzw. vorläufige Immatrikulation können unnötige Wartezeiten vermieden und Wege ins Studium geebnet werden.
- Kommentar: Es gibt keine "Probezeiten" sondern nur "befristete Immatrikulation" und "Vorläufige Immatrikulation".
[Bearbeiten] Notenlose Scheine zu Beginn des Studiums, Durchschnittsrelevante Noten erst ab dem 3. Semester
- Pro: An der Uni laufen die Dinge anders als an der Schule. Man braucht Zeit, um sich erstmal zurechtzufinden und Klausuren sind auch anders als an der Schule.
Ein sogenanntes "Orientierungsjahr", ohne Noten ist z.B. in England, UK längst üblich. Außerdem haben Studenten dann auch eher die Möglichkeit, die Fächer "auszuprobieren" und gegebenenfalls wechseln zu können, ohne von Anfang an schon unter einem Noten-/Leistungsdruck zu stehen.
- Kontra 1: Warum sollen die Leistungen des ersten Studienjahres nicht in die Abschlussnote eingehen? Sie sind i.A. nicht schlechter als die Noten der weiteren Studienjahre. Außerdem ist die Beherrschung der Grundlagen, die im ersten Studienjahr verstärkt erlernt werden, ein wesentliches Qualitätsmerkmal der Absolventen.
- Kontra 2: An der Universität Zürich gibt es eine Assesmentstufe. Das ist das erste Studienjahr (60 LP), in dem es zwar Noten gibt, die aber nicht in die Abschlussnote eingehen. Die "Assesmentstufe" der Uni Zürich dient als Selektionsinstrument. Eine ausführliche, gut lesbare Beschreibung dazu z.B. für das Fach BWL findet man unter http://www.oec.uzh.ch/academicprograms/bachelor/bachelorwirtschaft-1/SO_BA_Oec_V1.2_2007-06-13.pdf . Ich halte dieses Modell nicht für erstrebenswert!
[Bearbeiten] Einführung eines Noten-Kontingents, welches bei der Abschlussnote nicht zählt
Wie genau soll das ablaufen? Kann ich jetzt nur aufs Abi beziehen. Da wars in Niedersachsen zum Beispiel so, dass mensch nur 3 von 4 Sportkurse in die Abiturnote einbringen musste. Oder wenn insgesamt zuviele Kurse belegt wurde, selber gewichtet werden konnte, welche Noten eingehen.
- Ist das nicht bereits jetzt so, das letzteres der Fall ist? Also das man am Ende auswählt, welche Kurse man sich anrechnen lässt, wenn man merh als nötig gemacht hat.
- Pro:
- Kontra: