Besetzung FU Berlin/AG/Forderungen/Vorschlag
Dies ist der aktuelle Vorschlag (2. Überarbeitung) zu den Forderungen aus der AG Forderungen der FU.
DIES IST NICHT DER OFFIZIELLE FORDERUNGSKATALOG!
Wenn wir die Zeit für gekommen sehen, werden wir diesen Vorschlag im Plenum vorschlagen und darüber diskutieren und abstimmen.
Bitte ändert hier nichts. Diese Seite soll im wesentlichen dazu dienen, dass der aktuellste Vorschlag für alle, die daran arbeiten, verfügbar ist. Änderungen sollten nur von den Mitgliedern der AG gemacht werden.
Tipps und Anregungen bitte in die Diskussionsseite der AG.
[Bearbeiten] Verbesserung der Lehr- und Lernqualität
Für uns als Studierende ist die Lehre der zentrale Aspekt der Universität. Doch die Ausbildung ist oft nicht so gut, wie sie sein sollte. Wir fordern:
u.a.
[Bearbeiten] kleinere Seminare/Tutorien durch Einstellung neuer Lehrkräfte
- Aufgrund von Personalmangel und -abbau sind viele Veranstaltungen überfüllt. Dies stört eine konstruktive Arbeitsatmosphäre oder verhindert sogar die Teilnahme daran selbst.
[Bearbeiten] Einheit von Forschung und Lehre statt einseitiger Förderungen der Forschung
- Durch die Exzellenzinitative wird nur die Forschung gefördert. Trotzdem hat sie massiven Einfluss ....
[Bearbeiten] Distanzierung vom Begriff „Eliteuniversität”, da sich diese Bezeichnung auch auf die Lehre zu beziehen scheint
[Bearbeiten] Den Dozierenden soll eine didaktische Aus-/Fortbildung ermöglicht werden
[Bearbeiten] Reduktion der Arbeitsbelastung
- Entspannung der hohen zeitlichen Dichte des Stoffes für mehr Tiefe und ein breiteres, individuell gestaltetes Studium
- z.B. durch Anpassung der Regelstudienzeit an die tatsächlich benötigte Zeit
- Bafög wird zur Zeit nur für die Dauer der Regelstudienzeit gezahlt
- z.B. durch Anpassung der Regelstudienzeit an die tatsächlich benötigte Zeit
- Rücksicht auf individuelle Verpflichtungen, wie Nebenjob oder Erziehung
- Jeder Studiengang muss studierbar sein
- Probleme insbesondere bei zwei 30 LP Modulangeboten
[Bearbeiten] Mehr Raum für nonkonforme/kritische Wissenschaft
- Raum zum hinterfragen der Ansichten und Methoden auch der eigenen wissenschaftlichen Disziplin
[Bearbeiten] Bibiotheken
- Der Bestand der Bibliotheken sollte ausgebaut werden
- Die Fernleihe muss kostenlos bleiben
[Bearbeiten] Für ein selbst bestimmtes Studium
Wir als Studierende verstehen uns als erwachsene Menschen, die sich in den Universitäten selbstständig und selbstbestimmt bilden. Nach dem "Humboldtschen Bildungideal" bedeutet Bildung jedoch nicht nur das Sammeln von Wissen als Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt, sondern auch die Entwicklung hin zum mündigen Menschen. Verschiedene Prozesse der letzten Jahre haben uns immer weiter von diesem Ideal entfernt. Um dem entgegen zu wirken fordern wir:
u.a.
[Bearbeiten] Mehr Flexibilität bei der Auswahl der Lehrangebote
- zeitliche Überschneidungen von Veranstaltungen minimieren
- Mehr verschiedene Veranstaltungen anbieten
- Inhalt/Formales; arbeitsmarktorientiert oder nicht
- Überarbeitung des Programms der Allgemeinen Berufsvorbereitungen
- Erweiterung um komplettes Veranstaltungsprogramm der FU
- Änderung der Bezeichnung "Allgemeine Berufsvorbereitung"
- Zeitpunkt der Module im Studienverlauf flexibler gestalten.
- Keine Voraussetzungen (z.B. bereits abgeschlossene Module) bei Veranstaltungen, sondern Empfehlungen
- Veranstaltungen unabhängiger (weniger Vorraussetzungen)
- Freie Veranstaltungswahl (ohne die Plicht, Klausur zu schreiben)
- Angebot sämtlicher Lehrveranstaltungen zu Sommer und Wintersemester, insbesondere im Fall von Pflichtveranstaltungen
- Alternativ: Beginn und Wiedereinstieg soll zu Sommer- und Wintersemester möglich sein
- zur Ermöglichung des zeitnahen Einstiegs/Wiederholung/Fortsetzung (z.B. nach Praktika/Auslandsaufenthalt/Schwangerschaft)
[Bearbeiten] Schleuse zum Magistersystem wieder öffnen
[Bearbeiten] Abschaffung der Anwesenheitspflicht
- ermöglicht freie Zeitplanung für individuelle Verpflichtungen wie z.B. Nebenjob oder Erziehung oder ehrenamtliche Engagements
- Anwesenheitslisten mindern den Anreiz für Dozierende, didaktisch und inhaltlich hochwertige Veranstaltungen zu führen
[Bearbeiten] Mobilität tatsächlich gewährleisten
[Bearbeiten] Wiedereinführung von finanzierten, studentisch geleiteten Veranstaltungen wie z.B. Projekttutorien
- An der FU Berlin gab es Projekttutorien seit dem großen Universitätsstreik der Jahre 1988/89. Damals setzten die Studierenden die einführung projektorientierter, eigenverantwortlicher Seminare durch. Sie wurden von Studentinnen und Studenten geleitet und waren thematisch nicht an Vorgaben der Universitätsleitung oder der Fachbereiche gebunden. Methodisch und thematisch stellten die Projekttutorien an der FU eine innovative Reform des trockenen Lehrbetriebs einer Massenuniversität dar.
[Bearbeiten] Die Abgabe von Lernstandskontrollen insb. Übungsblättern muss freiwillig sein und darf keine Vorraussetzung für den Erwerb von Leistungs- und Teilnahmenachweisen sein
- Unterschiedliche Ideen für Bewertungssysteme:
- Kein Einfluss der Hausaufgaben/Übungszettel, Klausur zählt
- Hausaufgaben/Übungszettel und Klausur haben Anteilsweisen Einfluss
- StudentIn hat die Wahl ob er/sie über die Klausur oder Hausaufgaben/Übungszettel bewertet werden will
- Die Arbeitsbelastung durch die wöchentlich zu bearbeitenden Hausaufgaben ist z.T. sehr hoch.
- Dauerkontrolle und Leistungsdruck senken Motivation und verursachen Stress.
[Bearbeiten] Neuregelung der Abgabefristen von Hausarbeiten
- Klare Regelung für Ausnahmefälle
[Bearbeiten] Keine Zwangsexmatrikulation
[Bearbeiten] Abschaffung der "Malus/Bonuspunkte"
- als Folge unbegrenzte Wiederholbarkeit der Prüfungen
[Bearbeiten] keine Zwangsberatung
- [Erklärung fehlt]
[Bearbeiten] Keine Probezeiten
- [Erklärung fehlt]
[Bearbeiten] Die Selbstverwaltung über das Internet (Campus Management) muss grundlegend verbessert werden
- Mit der Bedienung des bestehenden Systems des Campusmanagement gibt es gravierende Probleme
- Das bestehende System ist nicht behindertengerecht
- unklar und kompliziert
- das CMS soll unsere Freiheiten und Möglichkeiten gemäß unserer Forderungen unterstützen und gewährleisten
[Bearbeiten] mehr studentisch verwaltete Räume
- Für selbstbestimmtes Lernen
- Für kulturelle und hochschulpolitische Arbeit
- z.B. Arbeitsräume, Fachschaftsräume, Cafés
[Bearbeiten] Möglichkeit, einen Anteil der Noten aus der Berechnung der Abschlussnote auszuschließen
- Verringerung des Leistungsdrucks
[Bearbeiten] Die Prüfungsform sollte frei wählbar sein
- Multiple-Choice Tests bieten keine gerechte Beurteilung
[Bearbeiten] Mehr Geld für bessere Bildung – Soziale Öffnung der Hochschulen
Wenn wir bessere Bildung fordern, sollte uns stets bewusst sein, dass wir zu dem kleinen Teil der Bevölkerung dieses Landes gehören, der überhaupt die Möglichkeit bekommt, an einer Hochschule zu studieren. Wir sind uns darüber im Klaren, dass soziale Selektion schon früh beginnt. Damit diese nicht weiter reproduziert wird, ist es uns ein wichtiges Anliegen, die Hochschulen zu öffnen und breiteren Teilen der Bevölkerung eine universitäre Ausbildung zu ermöglichen.
u.a.
[Bearbeiten] Ausbau der Universitären Infrastruktur, sodass mehr Menschen ein Studium ermöglicht werden kann
- Die Anzahl von z.B. Laborplätzen beschränkt ganz konkret die Zahl der Studierenden
- NC abschaffen
- Alternativen zum Abitur (Berufsausbildungen, ...) zulassen
[Bearbeiten] Die Aufstockung der finanziellen Zuschüsse des Landes Berlin an die Berliner Hochschulen, Schulen, Kitas und anderer, unter Anderem zur Ausfinanzierung der bestehenden und Schaffung neuer Studienplätze
[Bearbeiten] Die Möglichkeit zum Master-Studium für alle Bachelor-AbsolventInnen
- Der ungeheure Leistungsdruck von Beginn des ersten Semesters, der durch die absehbare Konkurrenz um die Masterplätze ausgelöst wird, belastet das Studium.
- In vielen Fächern ist ein Bachelorabschluss schlicht nicht „berufsqualifizierend“.
[Bearbeiten] Bedingungsloses BAFöG
- Selbstbestimmtes Studium unabhängig vom Einkommen der Eltern
- Bürokratische Hürden abbauen
[Bearbeiten] Neuregelung der Finanzierung der Universitäten
- 1. Leistungsunabhängig
- PRO: Leistung lässt sich nicht in Zahlen fassen
- 2. neue Leistungskriterien
[Bearbeiten] Keine Sprachtests als Zugangsvoraussetzung für Studierende mit nicht-deutscher Hochschulzugangsberechtigung
- Wer die Lehrveranstaltungen nicht versteht, wird wissen, dass er das Studium nicht erfolgreich absolvieren kann.
- KONTRA Kommilitonen mit mangelnden Sprachkentnissen erschweren das arbeiten in Seminaren.?
[Bearbeiten] Veröffentlichung der Skripte/Präsentationen usw. auch für aussenstehende Interessierte
- steigert die positive Konkurrenz zwischen den Dozierenden
[Bearbeiten] Teilzeitstudium muss möglich sein
[Bearbeiten] Für Solidarität und Gerechtigkeit an der Hochschule
An der Hochschule leben und arbeiten nicht nur Studierende und DozentInnen, sondern auch wissenschaftliche und sonstige Mitarbeitende. Wir sollten bedenken, dass es nicht nur Probleme in der Bildungspolitik gibt. Die folgenden Punkte dürfen darum nicht vergessen werden.
u.a.
[Bearbeiten] keine prekären Beschäftigungsverhältnisse an der Hochschule
- siehe Arbeitskämpfe IG BAU/Reinigungskräfte
[Bearbeiten] Aktiver Einsatz aller, insbesondere der Dozierenden, gegen Rassismus, Sexismus und jedwede andere Diskriminierung, auch untereinander
[Bearbeiten] keine Repression gegen Studentische Proteste (z.B. durch Polizei)
[Bearbeiten] keine Forschung für Kriegs- und Rüstungszwecke
[Bearbeiten] Demokratisierung der Hochschule
Der Einleitungstext muss noch überarbeitet werden. Momentan gibt es mehrere Arbeitsvorschläge:
Hochschulen haben nur dann die Möglichkeit, ihren gesellschaftlichen Auftrag zu erfüllen, wenn alle an ihnen teilhabenden Intressensgruppen gleichen Einfluss auf ihre Gestaltung haben. Die der Mittelbau und die Studierenden wurden in ihrem Mitgestaltungsrecht in den letzen Jahren jedoch immer weiter beschnitten. Ohne tiefgreifende Demokratisierung der Hochschulen werden immer wieder Bildungsstreiks nötig sein.
Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass Hochschulen eine demokratische Struktur haben und den Studierenden ein Mitspracherecht gewährt wird. Dieses existiert zwar in Ansätzen, wird aber von der Universitätsleitung zu oft untergraben. Erst eine tiefgehende Demokratisierung der Hochschulen kann dafür sorgen, dass zukünftige Bildungsstreiks unnötig werden.
-demokratie lernen -mikrogesellschaft -pluralustische Interessen effjuundie hochschule ist eine gesellschaft insich,die nach demokratischen strukturen unktionieren sollte, u.a damit wir lernen, in diner demokratie khjfkmbsf ausserdem setzt sich
u.a.
[Bearbeiten] Institutionalisierte Strukturen schaffen, die den Studierenden ermöglichen bei der Bachlor/Master-Überarbeitung maßgebend mitzuwirken
[Bearbeiten] Wiedereinführung der viertelparitätischen Mitbestimmung in allen Gremien der akademischen Selbstverwaltung
- momentan entscheidet u.a. die Qualifizierung der Statusgruppen über ihr Stimmgewicht
- Viele ProfessorInnen in den Gremien kennen ihre eigenen Rechte und Pflichten kaum
[Bearbeiten] Studierendenvertreter in allen Kommissionen des Akademischen Senats müssen ausschließlich von den Studierenden im Akademischen Senat benannt werden
- momentan nimmt sich das Präsidium ein Vorschlagsrecht, das nach Meinung der Studierenden im Akademischen Senat rechtswidrig ist
- Deshalb muss der Unterpunkt c) des Bereichs III des Papiers "Grundsätze für gemeinsame Komissionen des Akademischen Senats und des Präsidiums" abgeschafft werden
http://mella.cwc.tc/wp-content/uploads/2009/05/grundsatze-gemeinsame-kommissionen.pdf http://mella.cwc.tc/wp-content/uploads/2009/05/einrichtung-und-benennung-gemeinsame-kommissionen.pdf http://mella.cwc.tc/wp-content/uploads/2009/10/beschwerde-gemeinsame-kommissionen-und-kfl-sw-und-mb-bereinigt.pdf
[Bearbeiten] Studierende sollten freien Zugang und gestalterisches Mitbestimmungsrecht zu der Kommission für Lehre erhalten
- Die KFL beschäftigt sich mit der Lehre und präsentiert ihre Ergebnisse im Akademischen Senat, wo darüber abgestimmt wird.
[Bearbeiten] Keine Präsidialverfassung an der FU
- Wesentliche Kompetenzen liegen beim Präsidium, ?
- Konntrollierbarkeit der Hochschulleitung ?
[Bearbeiten] Studierende sollten Einfluss auf die Besetzung der Dozentenposten haben
[Bearbeiten] Mehr direkter Austausch zwischen Studierenden und PräsidentIn
- Wiedereinführung regelmäßiger Sprechstunden
[Bearbeiten] Die Studierenden sollten Einfluss auf die Wahl des Präsidenten/ der Präsidentin haben
[Bearbeiten] Dieter Lenzen soll an keiner Hochschule eine leitende Position haben dürfen
- Alternativ1: Die Person und das Prinzip Dieter Lenzen sollten kritisch hinterfragt werden.
- Alternativ2: Wir sprechen uns gegen den Einfluss der Person und des Prinzips Dieter Lenzen an Hochschulen aus.
[Bearbeiten] kein politischer Einfluss der Wirtschaft auf die Hochschule durch Drittmittelvergabe
[Bearbeiten] Mitbestimmungsrecht der Studierenden bei der Vergabe von Werbeaufträgen und der Verwendung der daraus resultierenden Einnahmen
- Die ständig präsente Werbung stört viele Studierende.
- ?Durch Werbung von "Karriere-Dienstleistern" u.ä. wird Studierenden und Lehrenden suggeriert, dass die Hauptaufgabe der Universität darin besteht, Arbeitskräfte für den Arbeitsmarkt zu generieren
[Bearbeiten] Die demokratischen Prozesse und Gremien dürfen nicht durch Sonderklauseln umgangen werden können
- Im Jahr 1998 ist im Berliner Hochschulgesetz eine “Erprobungsklausel” eingeführt worden, die „Entscheidungsprozesse vereinfachen” soll. In den 11 Jahren seit ihrer Einführung haben das FU-Präsidium und in den vergangenen Jahren insbesondere FU-Präsident Dieter Lenzen immer mehr Kompetenzen auf sich vereint und so gewählte Gremien umgangen.
http://lenzennotmypresident.wordpress.com/informationen/erprobungsklausel-und-teilgrundordnung/